«Völkerrecht oder Landesrecht?» – das ist falsche Frage
Debatte (I) Erwiderung auf das staatspolitische Gutachten von Robert Nef
Debatte (I) Erwiderung auf das staatspolitische Gutachten von Robert Nef
Das Bürgertum, eigentlich Garant von Tradition und Kontinuität, leidet an Gedächtnislosigkeit. Der Glaube an das Ende der Geschichte machte es blind für die neuen Konflikte und Krisen. Wo bleibt die Vernunft?
Der Sozialstaat wächst. Der Wohlstand schwindet. Die Privatsphäre auch. Bürgerliche Tugenden sind passé. Was bleibt, ist das Diktat des Misstrauens.
Die lockere Geldpolitik der amerikanischen Notenbank führt zu einer finanziellen Erosion der USA. Sagt der Abgeordnete Ron Paul und will die Notenbank abschaffen. Wir drucken eine seiner Kongress-Reden ab.
Teil IV: Warum es nicht gut ist, Politik mit Mitteln der Moral zu praktizieren
Die Bundesversammlung hat die Spanienkämpfer rehabilitiert. Damit hat sie das Recht einem veränderten Geschichtsbild angepasst. Doch die historische Debatte verarmt mit jeder neuen Staatswahrheit.
Das Bankgeheimnis ist schon lange durch-löchert. Das hat bloss niemand gemerkt. Die richtige Zeit, um die Löcher zu stopfen.
Beim Bankgeheimnis geht es nicht primär um eine Geschäftsstrategie, sondern um freiheit-liche Grundsätze der politischen Moderne.
Einige prinzipielle Anmerkungen aus aktuellem Anlass
Papst Benedikt XVI hat das Paulus-Jahr ausgerufen, das noch bis im Juni dauert. Er hat damit das Geschenk besonderer Ablässe an die Gläubigen verknüpft. Passt das zusammen?
Sie sind einen rauhen Wind gewohnt. Sie packen an. Und sie sind für schwierige Zeiten gewappnet – jedenfalls in der Theorie: die Unternehmer. Wir führen die Debatte der letzten Ausgabe fort: Wie agiert ein Unternehmer in Krisenzeiten? Und was stört ihn an der Schweiz? Ein Praktiker denkt laut.
Unternehmerischer Erfolg ist die entscheidende Voraussetzung für Wohlstand. Doch Kredit-vergabe allein garantiert den Erfolg nicht. Eine Erwiderung auf das Dossier «Raus aus der Armut! – Mikrokredite» der letzten Ausgabe.
Der Traum einer risikolosen Welt – Kapitalisten und Kapitalismuskritiker haben ihn gleichermassen geträumt. Nun schweigen die einen, und die anderen geben sich siegestrunken. Wo bleibt der Lerneffekt?
Die Folgen der Finanzkrise sind noch nicht absehbar. Aber eines ist gewiss: die fetten Jahre für den westlichen Wohlfahrtsstaat sind vorbei.
Der Unternehmer wird kontrovers bewertet: als innovativer Macher oder profitgieriger Opportunist. Zwei Perspektiven beleuchten diese Ambivalenz: Ulrich Bröckling kritisiert die Unternehmergesellschaft skeptisch, während Michael Wohlgemuth das Unternehmertum verteidigt.
Eine Replik auf Ulrich Bröckling – und eine Verteidigung des Unternehmertums