Da hilft nur noch Zauberei
Wenn Politiker die Welt verändern wollen, setzen sie auf Regulierung und Anreize. Doch in komplexen Systemen sind kreativere Mittel gefragt.
Wenn Politiker die Welt verändern wollen, setzen sie auf Regulierung und Anreize. Doch in komplexen Systemen sind kreativere Mittel gefragt.
Der Vorwurf, Bern mache zu wenig aus seinem Potenzial, wird der Realität nicht gerecht. Der Kanton versorgt die Schweiz mit Sauerstoff.
Was spricht eigentlich gegen Rechtschreibreformen? Die Sprache lebt und die Sitten zerfallen deswegen nicht. Echte Verbesserungen sind aus liberaler Sicht jederzeit zu begrüssen.
Die Welt von morgen ist längst eine andere geworden. Liberale müssen Systemalternativen schaffen, statt den untauglichen Versuch zu unternehmen, Mehrheiten zu überzeugen.
Einigen jüngeren Studien zur Schweizer Zeitgeschichte schlägt unsachliche und faktenwidrige Kritik entgegen. Dass unser Bild der Vergangenheit ständig neu beurteilt werden darf und muss, geht vergessen.
Falschbeschuldigungen im Sexualstrafrecht sind ein wachsendes Problem. Nicht nur für Männer, sondern für die Glaubwürdigkeit der Justiz insgesamt.
Das Hilfswerk Oxfam macht mit Skandalen und einer linken Agenda von sich reden. Dennoch erhält es weiterhin Steuergelder – auch aus der Schweiz. Weshalb?
Freie Märkte und Unternehmergeist sind nicht das Problem, im Gegenteil: In der Krise zeigt sich ihre Stärke. Gleichwohl braucht der Kapitalismus ein Update.
Das Denkmal von Winston Churchill in London wurde kürzlich verschmiert. Doch wenn einer ein Denkmal verdient hat, dann er: Als Europa 1940 in Trümmern lag, entwickelte sich der britische Premierminister zu einem Giganten der Zeitgeschichte.
Es ist falsch, mit dem Massstab der Gegenwart auf die Vergangenheit zu blicken. Statt über die Geschichte zu richten, sollten wir unseren eigenen Nachfahren nicht allzu viele Gründe zu geben, uns dereinst zu verurteilen.
Nationalismus, Bürokratismus und Demokratiedefizite haben die Europäische Union in eine tiefe Krise gestürzt. Eine Bürgerrepublik von unten mit Anleihen am Schweizer Vorbild könnte das Modell sein, das Europa nun braucht.
Die Innovationskraft als Triebfeder des Liberalismus lahmt. Die Liberalen müssen sich wieder an die Spitze des Fortschritts setzen.
Bern hätte die Voraussetzungen für eine dynamische Region. Doch statt Chancen zu packen, bleibt der Kanton von anderen abhängig und gefällt sich in der Opferrolle. Ein Weckruf zum Abschied.
Verführerische Heilsversprechen von Fundamentalisten und Populisten bedrohen die liberalen Errungenschaften. Auch in der Schweiz haben wir die Freiheit zu lange für selbstverständlich erachtet. Zeit, für sie zu kämpfen.
Vor 100 Jahren stimmte die Schweiz dem Beitritt zum Völkerbund zu. Die Debatte über die aussenpolitische Rolle des Landes wurde damit aber erst so richtig lanciert. Kurz nach der Abstimmung gründete ein Kreis von Unterlegenen die «Schweizerischen Monatshefte», den heutigen «Schweizer Monat».
Im Streben nach Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden jetzt auch «Klimazölle» diskutiert. Was nach einer eleganten Lösung klingt, birgt einige Fallstricke.