Die Fallzahlen steigen: In verlassenen Industrielokalen, abgelegenen Bunkern, einsamen Berghütten, blickdichten Hinterzimmern und dunklen Kellern mehren sich die subversiven Umtriebe. Menschen kommen zusammen, trinken und essen – nie schmeckten «Ghackets und Hörnli» leckerer als im temporär illegalen Untergrund. Um politischer Verfolgung zu entgehen, können keine genaueren Angaben publiziert werden. Dem Vernehmen nach soll aber bereits schon auf eine Art getanzt, gelacht und gesungen worden sein, dass jedem iranischen Revolutionswächter die Zornesröte ins Gesicht gestiegen wäre. Der Frohsinn kehrt nun immerhin im Untergrund zurück. Bereits Al Capone wusste: «Die Prohibition hat nichts als Ärger gemacht.» (ri)
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