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Aktuelles

(4) Grenzüberschreitende Landschaften

Die klassische Stadt verschwindet aus der Schweiz. 140 Architekturstudenten dokumentierten stattdessen Metropolitanregionen, Städtenetze, stille Zonen und alpine Resorts in «Die Schweiz. Ein städtebauliches Porträt». Ein Bericht eines begeisterten Lesers.

(5) Gravitationsräume der Wirtschaft

Bisher kaum zur Kenntnis genommen, haben neue Kommunikations- und Vernetzungsmuster eine neue räumliche Hierarchie entstehen lassen. Die Idee der «dezentralen Konzentration» ist von der Entwicklung überholt worden: In der Schweiz sind zwei grenzübergreifende Metropolregionen entstanden.

(8) Sonderfall London

Die Stadtregion London versucht kommunale Demokratie mit den Erfordernissen des Managements einer global vernetzten Metropole zu verbinden. Die gegenwärtige Lösung vermag nicht zu befriedigen.

(9) Frieden durch Freihandel

Demokratie, wirtschaftliche Verflechtung und die Abwesenheit einer dominierenden Grossmacht haben Europa mehr befriedet als politische Integration. Die Schweiz zeigt, dass enge wirtschaftliche Verflechtung mit europäischen Nachbarländern auch ohne EU-Mitgliedschaft möglich ist.

Das Thomas-Mann-Archiv der ETH Zürich

Das Thomas-Mann-Archiv in Zürich feiert sein fünfzigjähriges Bestehen. Beim Jubiläumskongress «Thomas Mann in der Weltliteratur» würdigten Gäste den Dichter als Kosmopoliten. Nach einem Überblick zur Geschichte des Archivs folgen zwei gekürzte Vorträge.

Immer wieder Thomas Mann

Erinnerungen an die Leseerlebnisse des Heranwachsenden und an Reisen ins bücherbegeisterte Ausland. Ein persönlicher Rückblick auf Begegnungen mit Thomas Mann in Portugal, Spanien, Lateinamerika und der Schweiz während der letzten 50 Jahre.

Ich werde leben!

Thomas Manns Novellen und Romane finden in der Dekadenz einen positiven Ansporn: Trotz Tod und Untergang erkennen sie das mögliche Wachstum. In dieser lebensbejahenden Dialektik von Leben und Tod interpretiert der Autor die Buddenbrooks als Aufstieg und Niedergang einer Lübecker Kaufmannsfamilie.

Pelzfrühstück und seine Folgen

Meret Oppenheims Pelztasse machte sie berühmt, doch ihr Werk ist vielseitiger. Eine Retrospektive im Kunstmuseum Bern zeigt mit über 200 Werken die eigenständige Künstlerin, die 1913 in Berlin geboren wurde und später in Basel, Paris und Bern lebte.