Der Zustrom reisst nicht ab
Die Zuwanderung in die Schweiz bleibt hoch, die Asylgesuche steigen, und wer als Schutzbedürftiger kommt, hat gute Chancen zu bleiben.
Die Zuwanderung in die Schweiz bleibt hoch, die Asylgesuche steigen, und wer als Schutzbedürftiger kommt, hat gute Chancen zu bleiben.
Das Schweizer Berufsbildungssystem steckt in der Reformsackgasse. Es sollte auf seinen Stärken aufbauen, statt die Fehler anderer Länder zu imitieren.
Obwohl die Wirtschaft wächst und der Fachkräftemangel anhält, steigen die Löhne in der Schweiz nur zaghaft. Ein Grund: Die expansive Geldpolitik der Nationalbank stimuliert in erster Linie die Zuwanderung. Zeit, die Rolle der SNB neu zu denken.
Hutmacher Julian Huber führt die Tradition eines fast vergessenen Handwerks weiter. Dem Huttragen will er zu einer Imagekorrektur verhelfen.
Lehrlinge haben sich von konformistischen Produktionsfaktoren zu selbstbestimmten, aktiven Lernenden entwickelt. Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Am Anfang stand der Zusammenbruch des Zunftsystems.
Spreitenbach hat einen der höchsten Ausländeranteile der Schweiz. Doch zwischen «Albanerblock» und Shoppingcentern funktioniert das Zusammenleben von Menschen aus rund 70 Nationen erstaunlich gut. Nun kommt die Gentrifizierung.
Für viele Familien mit Migrationsgeschichte wird der Schulalltag zur Herausforderung. Nicht wegen mangelnder Motivation, sondern wegen fehlender Orientierung.
Wenn Migrantenkinder in der Schule auffallen, sehen viele die Schule in der Verantwortung. Doch die Probleme beginnen oft schon in der Familie.
Die junge Generation sei verwöhnt und arbeitsscheu, hört man immer wieder. Quatsch! Investieren Unternehmen in den Nachwuchs, engagiert sich dieser auch – zum Nutzen der ganzen Gesellschaft.
Zehntausende leben in der Schweiz ohne gültige Papiere. Sie arbeiten, zahlen Sozialabgaben und sind integriert. Die rechtliche Lage steht im Widerspruch zur sozialen Realität. Dass es auch anders geht, hat der Kanton Genf gezeigt – und wird es vielleicht bald wieder tun.
Rolf Hiltl führt eine vegetarische Restaurantkette, ist aber gegen eine Vegi-Pflicht. Auch die Literaturwissenschafterin Kaltërina Latifi findet es falsch, anderen die eigene Haltung aufzudrängen – weshalb sie die Schweizer Neutralität hochhält.
Eltern und Lehrer bestimmen mit, ob künftig noch ausreichend Handwerker verfügbar sind. Ein Gespräch über den Fachkräftemangel zwischen Gartenbauunternehmer Christian Erni und RAV-Berater Reto Moser.
Die Wohlstandsgewinne der Nachkriegszeit haben unsere Gesellschaft satt und realitätsvergessen gemacht. Doch auf dem globalen Pausenplatz werden die Sitten rauer.
Viele Gemeinden haben Mühe, Ämter zu besetzen. Mit einem passiven Wahlrecht für Ausländer würde das Angebot an Kandidaten vergrössert und zugleich die Integration gefördert.