Sonderpublikation 49 – Dezember 2024
Aus dem Lot: Neue Ideen für eine nachhaltige Altersvorsorge
In dieser Ausgabe
Weitere Beiträge
Vorwärtsmachen statt stillstehen
Nach dem Scheitern der jüngsten Reform an der Urne fordern Bürgerliche einen Marschhalt bei der zweiten Säule. Linke wollen sie zu einer zweiten AHV umbauen. Beides ist falsch: Gestärkt werden muss das Fundament der zweiten Säule.
Die Altersvorsorge wird der gesellschaftlichen Realität nicht mehr gerecht
Die berufliche Vorsorge ist von der Zeit geprägt, in der sie entstand. Sie muss den Bedürfnissen der heutigen und zukünftigen Gesellschaft angepasst werden.
Die Politik muss sich bei der AHV selber Zügel anlegen
Dass es bei der Altersvorsorge seit Jahren mit Reformen harzt, ist kein Zufall, sondern liegt an den politischen Anreizstrukturen. Höchste Zeit für eine Schuldenbremse in der AHV.
Die Alterung ist unser Glück – packen wir es!
Das Steuersystem macht es heute uninteressant, zu sparen und mehr zu arbeiten. Werden diese Anreize wieder gestärkt, kann die Altersvorsorge gesichert und der Fachkräftemangel gelindert werden.
Die «Volkspension» ist ein Angriff auf das Dreisäulensystem
Die Forderung der Jungsozialisten ist ein schlecht getarnter Versuch, die eigenen ideologischen Ziele zu erreichen. Dafür gäbe es jedoch einfachere Massnahmen, für die man nicht ein erfolgreiches Modell opfern müsste.
3, 2, 1, meins!
Unsere Gesellschaft hält individuelle Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten hoch. Doch das Vorsorgesystem basiert weiterhin auf veralteten kollektivistischen Normen. Wäre es nicht Zeit, das Dreisäulenmodell vom Kopf auf die Füsse zu stellen?
Der Generationenvertrag funktioniert – auf Kosten der Generationengerechtigkeit
Die Rentensysteme in Deutschland und der Schweiz basieren auf einer impliziten Schuld, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Nun müssen sie die Jungen bezahlen.
Kostentransparenz stärkt das Vertrauen in die berufliche Vorsorge
Die Vermögensverwaltung in der zweiten Säule kostet jeden Versicherten pro Jahr durchschnittlich 1500 Franken. Diese Kosten systematisch zu erfassen und zu vergleichen, würde den Wettbewerb beleben.
Mit gutem Gewissen in Rente gehen
Immer mehr Pensionskassen interessieren sich für nachhaltige Anlagen. In der Praxis lauern Hindernisse, doch mit der richtigen Strategie gelingt der Spagat zwischen Rendite und Verantwortung.
Rente im Abonnement
Der obligatorische Teil der beruflichen Vorsorge ist zu starr und unfair. Statt Witwen- und Witwerrenten sollte ein Splitting des Alterskapitals eingeführt und die Wahl zwischen Rente und Kapital flexibilisiert werden.
Sollten Pensionskassen Bitcoin ins Portfolio nehmen?
Die Beimischung von Kryptoassets kann die Rendite des Vorsorgekapitals steigern. Allerdings führt sie auch zu grösseren Schwankungen.
Nicht nur fürs Alter vorsorgen, sondern fürs Leben
Das Sozialsystem ist starr und wird den heutigen Lebensrealitäten nicht mehr gerecht. Das Modell der Lebensvorsorge könnte AHV, Sozialhilfe & Co. durch ein einfaches, bedarfsgerechtes System ersetzen.