Sonderpublikation 39 - Februar 2020
Das lange Leben: Wir werden immer älter, bleiben aber immer länger jung. Was bedeutet das für die Altersvorsorge?
In dieser Ausgabe
Dossier
Die Wege zur Langlebigkeit
Der Anstieg der Lebenserwartung könnte sich in naher Zukunft sogar beschleunigen. Schon heute werden verschiedenste Therapien getestet, die nicht einfach altersbedingte Krankheiten zu mildern versuchen, sondern die Alterung per se verlangsamen.
Die Suche nach dem heiligen Gral
Es gibt keinen biologischen Grund, warum dem Menschen nicht ewiges Leben möglich sein sollte. Neue Therapien könnten die Alterung nicht nur verlangsamen, sondern sogar umkehren, indem sie altersbedingte Zellschäden beseitigen.
Die jungen Alten
Warum die Lebensabfolge «Ausbildung, Beruf und Ruhestand» überholt ist – und was das für die Altersvorsorge bedeutet.
Reformdschungel
Wie Bürgerliche und Linke zu den laufenden Reformvorhaben in der AHV und der beruflichen Vorsorge stehen. Und warum die Erhöhung des Frauenrentenalters zum dritten Mal zum Stolperstein werden könnte. Podium im Zunfthaus zur Waag, Zürich.
Wer die Qual hat, hat die Wahl
Die freie Pensionskassenwahl wird häufig als Allheilmittel für Vorsorgeprobleme in der modernen Arbeitswelt angepriesen. Die Medaille hat aber zwei Seiten. Eine Analyse.
Öffentliche Pensionskassen im Wandel
Dem Missstand der drastischen Unterdeckung vieler öffentlicher Pensionskassen ist der Bund mit einer allzu billigen Lösung begegnet. Das könnte in Zukunft einige teuer zu stehen kommen.
Andere Länder, andere Sitten
In den meisten entwickelten Staaten stellt die Demografie eine wachsende Herausforderung für die Altersvorsorge dar. Wie gehen sie damit um? Ein Zwischenbericht.
Sammelt euch!
Über das Wesen und die Vorteile von Sammelstiftungen in der beruflichen Vorsorge.
Weitere Beiträge
Das lange Leben
Verehrte Leserinnen und Leser Tag für Tag steigt die Lebenserwartung um etwa drei Stunden. Schon seit Jahrzehnten prognostizieren (seriöse) Institute eine baldige Verlangsamung dieses Anstiegs, da der grösste Teil der einfach auszuschaltenden Risikofaktoren bald eliminiert und an der maximal menschenmöglichen Lebensspanne nicht zu rütteln sei. Bis heute ist von dieser