zum Inhalt

Wieder hat ein Sommer uns verlassen,

Starb dahin in einem Spätgewitter.

Regen rinnt geduldig und im nassen

Walde duftet es so bang und bitter.

Herbstzeitlose starrt im Grase blässlich

Und der Pilze wucherndes Gedränge.

Unser Tal, noch gestern unermesslich

Weit und locht, verhüllt sich und wird enge.

Enge wird und duftet bang und bitter

Diese Welt, dem Lichte abgewendet.

Rüsten wir uns auf das Spätgewitter,

Das des Lebens Sommertraum beendet!

Unterstützen Sie uns!

Dieser Artikel war frei zugänglich – ermöglichen Sie mit einer Spende den freien Zugang für alle.

Jetzt spenden

Aktuelles