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Suzann-Viola Renninger

Gutes, made in Switzerland

«Tutti fratelli» wiederholen die Mädchen und Frauen von Castiglione immer wieder, als sie nach der Schlacht von Solferino, in der die Franzosen und Piemontesen über die Österreicher gesiegt haben, die verwundeten und sterbenden Soldaten beider Seiten pflegen. Von den mitleidigen Krankenschwestern, die «allen Soldaten, die ihnen völlig fremd sind, das

Andere Filme anders zeigen

Ein Interview mit Andreas Furler und Martin Girod. Das 1948 von Bauhausschüler Roman Clemens erbaute «Studio 4» in Zürich gilt als architektonisch bedeutendstes Kino seiner Zeit. Nach Renovierung feierte es Dezember 2003 Wiedereröffnung. Wir sprachen mit den Leitern des städtischen «Filmpodiums».

Professionelle Provokateure

Nick Hayek und Juri Steiner arbeiten zusammen, um das historische Dada-Haus an der Spiegelgasse 1 in Zürich in ein Kulturzentrum umzuwandeln. Hayek, CEO der Swatch Group, sponsert das Projekt als Hauptunterstützer, während Steiner als Kunsthistoriker die künstlerische Konzeption leitet.

Da da, sieh an!

Zürich? – Eine Stadt der Banken, idyllisch am See gelegen, von den schneebedeckten Bergen ringsum hallt der Ruf der Alphörner. Zürich, reich, harmlos, hübsch und etwas langweilig. So oder ähnlich wird diese Stadt ausserhalb der Schweiz öfters eingeschätzt. Und doch ist Zürich, das kaum jemand in einem Atemzug nennen würde mit

On y da! On y da!

On y da! On y da!

«Lasst uns aufbrechen»: Anfangs dachten wir daran, die vorliegende Ausgabe der «Schweizer Monatshefte» mit Abdrucken von Werken aus der Dada-Sammlung des Kunsthauses Zürich zu bebildern. Doch dann entschieden wir uns dafür, Studierenden der «F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich» die Gestaltung der für die Bilder reservierten Seiten

Schon immer Vielfalt

Inspiriert wurde diese Ausgabe der «Schweizer Monatshefte» durch einen Zyklus in fünf Teilen mit Musik und Referaten in St. Gallen unter dem Titel «Melting Pot?» – der Akzent lag auf dem Fragezeichen. In den Diskussionen über die unterstellten kulturellen Konsequenzen der Globalisierung ist das Fragezeichen selten zu finden. Mit dem Bild

Neue Kleider für die «Schweizer Monatshefte»

Neue Kleider für die «Schweizer Monatshefte»

(svr) Die «Schweizer Monatshefte verlieren an Farbe, so könnte denken, wer unser neues «Outfit» betrachtet. Seit ihrem Gründungsjahr, 1921, erschienen die Schweizer Monatshefte über 70 Jahre äusserlich ohne grosse Veränderungen: Auf dem Deckblatt dominierte in wechselnden Nuancen das Gelb. 1993, in einer wirtschaftlich angespannten Zeit und nach einer lebhaften Diskussion