zum Inhalt

René Scheu

Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. Von 2007 bis 2015 wirkte er als Herausgeber und Chefredaktor des «Schweizer Monats». Heute ist er Verwaltungsrat der SMH Verlag AG.

(0) Auftakt

Man stelle sich vor, die deutsche Elf hätte die Fussball-EM in der Schweiz gewonnen! Die Zeitungen nördlich und südlich des Rheins wären voll gewesen von bösen Anekdoten über Mentalitätsunterschiede, die sich die 200’000 in der Schweiz lebenden Deutschen über die Schweizer und die 70’000 in Deutschland lebenden

Daniel Borel im Gespräch

Logitech-Gründer Daniel Borel beschreibt die Computermaus als revolutionäre Erfindung. Aus dieser Gewissheit entstand eine bewegte Unternehmensgeschichte, die Logitech zu einem führenden Unternehmen der digitalen Welt machte. René Scheu traf Borel in Morges zum Gespräch.

Vom Sozialen

Der soziale Zweck heiligt die Mittel: der Text einer neuen Volksinitiative zeugt von verquerem Denken. Ihr Ziel könnten die Initianten dennoch erreichen. Denn der menschliche Verstand pflegt sich vor morali-schen Appellen zu beugen.

André Kudelski im Gespräch

Physiker mit Unternehmersinn: André Kudelski führt seit 1991 das börsennotierte Familienunternehmen Kudelski S.A., spezialisiert auf digitale Sicherheitssysteme. René Scheu traf ihn in Cheseaux-sur-Lausanne zum Gespräch.

Oscar A. Kambly im Gespräch

Tradition, Treue und Wahrhaftigkeit sind dem Emmentaler Oscar A. Kambly wichtig. Seit 1983 leitet er erfolgreich die Familienunternehmung Kambly SA. René Scheu traf den Feingebäckfabrikanten und Patrioten in Trubschachen.

Der Kampf um die Unversehrtheit des Balls

Bald geht’s los. Die EM-Vorfreude steigt – und mit ihr die Lautstärke der kritischen Stimmen. Die Kulturkritik der Fussballnörgler kommt freilich einem intellektuellen Eigentor gleich. Warum der Fussballsport intelligenter ist als seine Gegner

(6) «So entstehen Illusionen»

Kapitalismuskritiker haben in Krisenzeiten Hoch-konjunktur. Doch greift ihre Systemkritik zu kurz. Die grossen Finanzkrisen sind nicht systemimmanent, sondern politisch fabriziert. Falsche Anreize erzeugen gefährliche Spekulationen. René Scheu im Gespräch mit Konrad Hummler

Edgar Oehler im Gespräch

Edgar Oehler war Gipser, Universitätsassistent, Nationalrat, Chefredaktor und CEO. Mit der AFG-Holding setzt er mittlerweile 1,5 Milliarden Franken pro Jahr um. René Scheu traf ihn in Arbon, um über den Standort Schweiz, seine Antriebe und Horrorvisionen zu sprechen.

(0) Auftakt

Förderung von Exzellenz, Stärkung der Autonomie, Festigung der Freiheit des Denkens, Wettbewerb von Studenten und Dozenten – das sind die Ingredienzien einer erfolgreichen Universität.

(1) Wille zur Exzellenz

Hans Weder, Rektor der Universität Zürich, fordert mehr Autonomie für Universitäten und weniger Bescheidenheit: Um international konkurrenzfähig zu sein, braucht es Höchstleistungen. Jeder soll studieren können, aber nicht automatisch für jedes Masterstudium zugelassen werden.

(8) Optimiere dich!

Der moderne Student sieht sich als Unternehmer seiner selbst. Wer jedoch alles dem Nutzenkalkül unterordnet, verfehlt paradoxerweise diesen Nutzen. Ein Gedankenaustausch mit Ulrich Bröckling über das heutige Studentendasein und die Universität als Raum des Andersseins.

(0) Auftakt

Kaffee – aber bitte ohne Koffein! Coca Cola – aber bitte ohne Kalorien! Liberalismus – gerne, aber bitte in leichtverdaulicher Form, sozusagen mit einer erträglichen Dosis Freiheit: Liberalismus light… In unserer virtuellen Welt, deren Begriffe alles und folglich auch das Gegenteil von allem bedeuten, sind alle irgendwie liberal. Das Spektrum reicht von «klassisch

(3) Die grosse Zumutung

Freiheit ist nicht gegeben, sondern aufgegeben. Eine kritische Würdigung von Nutzen und Vorteil des negativen Freiheitsbegriffs für das moderne Leben.

(6) Die unheilige Allianz der Nutzniesser

Wer herrschende Strukturen verändern will, stösst auf Widerstand. Während die Vorteile liberaler Reformen zuerst einmal hypothetisch sind, lassen sich die Nachteile mit Händen greifen. Warum es sich dennoch lohnt, hart zu bleiben – aus dem Politlabor einer ehemaligen Regierungsrätin.

(9) Wo Staat war, soll Individuum werden

Gespräch mit Daniel Model Nicht wahnsinnig, sondern wahnsinnig einfach ist es, einen eigenen Staat auszurufen. Dies behauptet der Thurgauer Unternehmer Daniel Model, der jüngst ebendies getan hat: einen Staat ausrufen. Model setzt auf spontane Ordnung. Und hofft auf weitere Akte des Ungehorsams.