So hat die EU eine grosse Zukunft
Plädoyer für eine raffinierte Mischung aus «mehr Europa» und «weniger Brüssel»
ist Professor für Theorie der Wirtschafts- und Finanzpolitik an der Universität Freiburg und Forschungsdirektor von Crema (Center of Research in Economics, Management, and the Arts).
Plädoyer für eine raffinierte Mischung aus «mehr Europa» und «weniger Brüssel»
Wir verschwenden Bildungskapital. Es kommt nicht an, wo es sollte – beim einzelnen. Darum fordern wir ein bedingungsloses Grundkapital für alle Mitglieder einer Schweizerischen Bildungsgenossenschaft. Sind wir bereit für eine grosse Reform der Studienfinanzierung?
Wer es in der Politik nach oben geschafft hat, kann es sich bequem machen. Konkurrenz im eigenen Land gibt es kaum. Quicklebendig werden Politiker erst, wenn sie sich auf einem internationalen Markt für gute Politik behaupten müssen. Doch wie soll dieser aussehen?
Fünf Reformvorschläge für mehr Effizienz und weniger Sonderinteressen
Staatsverschuldung schadet der gegenwärtigen Generation durch Bodenwertverluste und höhere Mieten. Gewählte Kontrollgremien auf allen politischen Ebenen – von der Gemeinde bis zur EU – könnten einen Ausweg bieten.
Die Schweiz sollte statt Kantonsfusionen oder Grossregionen FOCJ-Strukturen einführen. Das ist eine Schlussfolgerung der Föderalismusstudie von Avenir Suisse, die anfangs dieses Jahres eine neue Debattenwelle auslöste.
Neue Formen demokratischer Beteiligung Zwei Reformvorschläge lösten starke Kontroversen aus: Die Ersetzung der Konkordanz durch Alternanz auf Regierungsebene und die Deregulierung der Politik durch offene Märkte für politische Mandatsträger.