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Karen Horn

Karen Horn lehrt ökonomische Ideengeschichte an der Humboldt-Universität Berlin und Universität Erfurt. Sie ist Chefredaktorin von «Perspektiven der Wirtschaftspolitik». Zuletzt veröffentlichte sie…

Die Zeit der Parteien ist vorbei

Die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» veröffentlichte eine «Grabrede auf den Liberalismus». Die (Un-)Popularitätswerte der deutschen FDP, seit 2009 als kläglicher Bündnispartner der bürgerlichen Koalition fungierend, lassen in der Tat mutmassen, dass man schon einmal den Pfarrer rufen sollte. Aber auch die Sozialdemokratie ist in der Krise, wenn man dem Wochenblatt

Der kritische Punkt

Die Stärke des Frankens spiegelt die robuste Schweizer Wirtschaft wider und unterstreicht die Schwächen von Euro und Dollar. Die wachsenden Schulden der EU und USA fordern ihren Preis. Sollte sich die Schweiz anpassen oder ihre Stärken nutzen?

Die Quote ist ein erniedrigendes Privileg

Ausgerechnet die mutmasslichen Übergriffe des früheren IWF-Direktors Dominique Strauss-Kahn spielen jetzt den Verfechtern einer Frauenquote in die Hände. Dieser Fall ist noch nicht einmal der einzige, aus dem Kommentatoren folgern, der Mangel von Frauen in Führungspositionen gefährde die guten Sitten. Vor Jahren fiel Volkswagen mit «Lustreisen» des Betriebsratsvorsitzenden

Der öffentliche Diskurs trägt nun quasireligiöse Züge

Unser öffentlicher Diskurs ist erbärmlich uninspiriert. Langweilig. Moralistisch. Stets folgt er demselben Muster, wonach angeblich ein freiheitliches Miteinander der Menschen das Böse, das in uns steckt, unweigerlich nach oben spült. Über das Böse selbst wird dann gar nicht weiter gesprochen. Man konzentriert sich vielmehr darauf, dieses diffuse, beliebig dehn- und

Schulen brauchen Unternehmergeist

Eine Schule ist doch keine Käsefabrik!» Wenn der Herr, der da seiner Empörung Luft verschaffte, es nicht so ernst gemeint hätte, man wäre zum Witzeln hingerissen gewesen: «Schön wär’s!» Was war geschehen? Ich hatte in einer Diskussion dazu aufgerufen, mehr Markt im Schulwesen zuzulassen. Ich warb für ein Gutscheinsystem,

Das kleine gallische Dorf

Die Schweiz geht ihren Weg. Und das ist gut so – gerade für Europa. Die EU braucht einen 
Leitstern und Störenfried. Die Aussensicht einer deutschen EU-Bürgerin.

(3) Vom Schwarm und Schwärmen

Es gibt beides: die geträumte und die wirkliche Schweiz. Der Unterschied ist kleiner, als viele glauben. Warum deutsche Unternehmer ihr Glück in der Schweiz versuchen.