«Die EU hat ihre Forderung klargemacht: Sie will das Rahmenabkommen»
Nur so könne die Schweiz ihren bilateralen Weg fortführen, sagt die Direktorin des Dachverbands der Schweizer Wirtschaft, Economiesuisse. Ein Streitgespräch.
Nur so könne die Schweiz ihren bilateralen Weg fortführen, sagt die Direktorin des Dachverbands der Schweizer Wirtschaft, Economiesuisse. Ein Streitgespräch.
Wie weiter mit der EU? Der Abschluss des Abkommens schneidet von allen Optionen, die der Schweiz offenstehen, am besten ab.
Wir verweisen auf den offiziellen Entwurf des institutionellen Abkommens sowie auf die dazugehörigen Erläuterungen des Bundes.
Politiker ignorieren bei Welthandel bewährte ökonomische Erkenntnisse: Sie sehen ihn als Exportwettbewerb, obwohl David Ricardos Konzept der komparativen Kostenvorteile längst zeigt, dass alle vom Freihandel profitieren würden.
Mit mehr als 30 Freihandelsabkommen sichert sich die Schweiz Zugang zu ausländischen Märkten in einem schwieriger werdenden Umfeld. Auch wenn das keinen völligen Freihandel bringt, ist die Bilanz bisher positiv.
Im Netz der Schweizer Freihandelsabkommen prangt ein grosses Loch: die USA. Die wirtschaftlichen Vorteile, die durch ein Abkommen realisiert werden könnten, wären auf beiden Seiten erheblich.
Ist er nun tot, unser freier Wille? Falls ja, wer hat ihn zur Strecke gebracht? Ein Neurowissenschafter über den aktuellen Stand der Ermittlungen.
Es gibt keinen freien Willen. Das sollte uns aber nicht weiter kümmern.
Lassen Sie uns hier akzeptieren, dass der Mensch unfrei sei, dass seine Handlungen Folge deterministischer, chemischer Prozesse in seinem Gehirn und nicht Ergebnis freier Entscheidungen eines metaphysischen selbstbewussten Ichs seien. Aber sind damit nicht Jahrhunderte aufklärerischer Ideale, die den Menschen als mündiges und zu Rationalität fähiges Wesen
Die langfristigen positiven Auswirkungen des Wirtschaftswachstums werden dramatisch unterschätzt. Wir sollten politische Massnahmen nicht nach ihrer Sofortwirkung beurteilen, sondern nach ihrem Einfluss auf den Innovationspfad.
Investitionen sind gut und wichtig. Ohne Innovationen kann sich aber Wohlstand nicht langfristig vermehren.
Wir haben die leicht erreichbaren technischen Fortschritte genutzt, doch die Wissenschaft ermöglicht immer höhere Leitern. BIP-Zahlen täuschen beim Innovationstempo: Stagnation steht uns nicht bevor.
Seit Jahrzehnten reden Naturwissenschafter den Kollaps durch Ressourcenübernutzung herbei und Ökonomen widersprechen ihnen. Bisher behielten die Ökonomen recht. Es gibt auch wenig Grund, warum sich das in Zukunft ändern sollte.
Um das Jahr 2050 herum wird die Weltbevölkerung ihr historisches Maximum erreicht haben. Von da an, und erstmals in der Geschichte der Menschheit, werden wir nicht mehr, sondern weniger. Das sorgt für neue Probleme – löst aber voraussichtlich auch einige der grössten, die wir heute haben.
Das Schweizer Milizsystem lebt in politischen Sonntagsreden, in freier Wildbahn aber werden immer mehr Freiwillige von Profis ersetzt. Das Durchschnittsalter der verbleibenden Milizionäre steigt rasant, der Sonderfall Schweiz wird zum Normalfall. Was man dagegen tun kann.
Milizpolitiker haben bei der Stellen- oder Studiengangssuche mehr Nach- als Vorteile. Das muss sich ändern, wenn die Amtsübernahme wieder attraktiver werden soll.