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Rezension

Hoch hinaus

Hoch hinaus

«Ihre Henni dagegen, dit sarick Ihn, is zu Höherem jeborn, aus der wird wat», sagt der Feuerwehrmann, als er die 4jährige Henni Binneweis vom Kletterturm wieder auf den sicheren Boden neben ihren Vater Arthur absetzt. Ab diesem Moment ist für Henni klar: Sie will hoch hinaus. Doch einfach hat sie

Schuld und Sühne

Schuld und Sühne

Steigende Schulden und Staatsquoten, schrumpfendes Produktivitätswachstum, sinkende Zinsen und Inflationsraten: Die «Droge billigen Geldes» wird seit Jahrzehnten als das Allheilmittel für alles gesehen: «Alle tanzten nach dem Motto, dass es schon gut gehen wird, weil die Notenbanken immer dann zur Stelle sein werden, wenn es brenzlig wird», schreibt Makroökonom und

Strategisches Blendertum mit Flüchtlingen

Strategisches Blendertum mit Flüchtlingen

Ein laues Lüftchen für grossen Wind zu verkaufen, mag ­zumindest marketingtechnisch gut sein. Für einen Roman erweist sich strategisches Blender­tum hingegen als fatal, wie man an Gertrud Leuteneggers neuem Prosawerk «Späte Gäste» studieren kann. Wir befinden uns in einem Bewusstseinsstrom, jedoch nicht fliessend, sondern in schleppender Zeitdehnung: Nachdem die