Kultur
Vergänglichkeit im Wandel
Die Art und Weise, wie heute gestorben wird, unterscheidet sich erheblich von früher. Neu sind der Trend zur Kremation oder Wünsche nach einem digitalen Nachleben.
«Sterben ist etwas sehr Intimes»
Corina Caduff befasst sich mit dem neuen Genre der Sterbeliteratur. Unheilbar kranke Autorinnen und Autoren dokumentieren darin ihre letzten Lebensjahre. Dabei beschäftigen sie sich mit Sinnfragen und werden Experten für das Gesundheitswesen.
Einsam gegen den Blitzausstieg
Die Zahl derjenigen, die per Sterbehilfe aus dem Leben scheiden, steigt an. Wer diese Praxis hinterfragt, steht rasch allein da.
Ein laues Plädoyer für die Vernunft
Thilo Sarrazin: Die Vernunft und ihre Feinde. Irrtümer und Illusionen ideologischen Denkens. München: Langen-Müller-Verlag, 2022.
Der Fussball hat seine Romantik verloren
Christoph Biermann: Um jeden Preis. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2022.
Herkunft wird überschätzt
Lukas Bärfuss: Vaters Kiste. Eine Geschichte über das Erben. Hamburg: Rowohlt, 2022.
«Ich denke, dass Wissen und Wahrheit das Ziel universitärer Forschung sind und bleiben sollten»
Die Philosophin Sally Haslanger arbeitet zu Konzepten, die auch in identitätspolitischen Debatten eine grosse Rolle spielen. Die MIT-Professorin ordnet deren unkritischen Gebrauch ein, findet aber nicht, dass das gesamte postmoderne Denken über Bord geworfen werden sollte.