Kultur
Wissen bleibt Macht
Richard Ovenden: Bedrohte Bücher. Eine Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens.
Tausendsassa der Moderne
Sophie Taeuber-Arp zierte lange die 50-Franken-Note. Die Alleskönnerin malte, zeichnete, gestaltete, lehrte, gründete eine Avantgarde-Zeitschrift, entwarf mit Leichtigkeit Häuser wie Bekleidung – und noch viel mehr.
Weit mehr als die drei Schlüssel
Warja Lavater, die international geschätzte Grafikerin, prägte mit ihren Werken US-Verlage und französische Schulen. Ihre Schlüssel zieren das UBS-Logo. Im Alter überraschte sie durch die Trennung von ihrem Künstler-Ehemann Gottfried Honegger. Nun wird sie wiederentdeckt.
Die solitäre Kreative
Innovativ, vorwärtsgewandt und eklektisch: Erna Yoshida Blenk erarbeitete zwischen Zürich und Tokio ein malerisches und gestalterisches Werk. Ihre damals völlig neuartigen Anleihen an ostasiatischen Stilen machten sie zu einer Ausnahmeerscheinung, die Kategorien sprengte.
Disqualifikation statt Diskurs
Statt pragmatisch und offen zu streiten, suchen Deutschlands Medien nach Sündenböcken – und finden sie oft in den Bürgern. Der Journalismus verliert so seine kritische Funktion. Und die Regierung kann sich aus der Verantwortung stehlen.
«Auschwitz passt in keine Schublade»
Wer die öffentlichen Abstrafungsmechanismen der Gegenwart kritisiert, bekommt sie prompt selbst zu spüren.
Rückkehr der Volksbelehrung
Im Vergleich zur alten Bundesrepublik mit ihren scharfen Debatten zeigt sich heute ein politischer Gleichklang in deutschen Medien. Die DDR demonstriert historisch, wie Konformität in der Öffentlichkeit durchgesetzt wird.
Am Ende kam die Wende
Jens Balzer: High Energy. Die Achtziger – das pulsierende Jahrzehnt.
Bekenntnis zur Provinzialität
Gerhard Schwarz: Die Schweiz hat Zukunft. Von der positiven Kraft der Eigenart.