Wahrheit, ein Begriff
Sie liegt nicht im Auge des Betrachters, ist aber auch nicht universell. Was ist sie dann?
Die Konstruktivisten des 20. Jahrhunderts versuchten uns weiszumachen, dass Wahrheit nicht existiere, weil Wirklichkeit erst im Kopf des Betrachters entstehe. Dieses Narrativ durchwebt die Diskussionskultur in sozialen Netzwerken, wo alles bloss noch eine Meinung ist, und das Muster trumpesker Politik, wo unwahre Fakten nicht mehr falsch, sondern «alternativ» sind.
Sie liegt nicht im Auge des Betrachters, ist aber auch nicht universell. Was ist sie dann?
Wie verbreiten sich Fake News? Und wie werden sie wahrgenommen? Zwei neue amerikanische Studien geben Antworten. Fazit: gezielte Falschmeldungen sind ein Problem, aber kein allzu grosses.
Ja, wir sind anfällig für Unwahrheiten – aber wir sind nicht faktenresistent. Untersuchungen zeigen: beim Kontakt mit fundiertem Widerspruch korrigieren wir falsche Vorstellungen.
Über vermeintliche Verschwörungen, ihre Theoretiker und deren Zielgruppen.
Er war der erfolgreichste Kunstfälscher der Welt. Dann flog er auf, landete im Gefängnis und musste zig Millionen zurückzahlen. Obwohl in der Kunstwelt Persona non grata, verdient Wolfgang Beltracchi mit seinen Bildern wieder gutes Geld – ganz legal. Wie hält er’s heute mit der Wahrheit?