Auf leisen Sohlen
Die Geschichte der Inflation zeigt: In Krisenzeiten treibt eine lockere Geldpolitik wie derzeit die Preise oft mit Verzögerung nach oben – dann dafür heftig.
Die Inflation gleicht einem Gespenst. Die Leute erzählen sich zwar noch davon, doch kaum ein Zeitgenosse kann aus eigener Erfahrung darüber berichten. Bis jetzt: denn die Zentralbanken haben sich entschlossen, die Geldschleusen noch weiter zu öffnen. Kehrt das Gespenst womöglich schon bald zurück?
Die Geschichte der Inflation zeigt: In Krisenzeiten treibt eine lockere Geldpolitik wie derzeit die Preise oft mit Verzögerung nach oben – dann dafür heftig.
Die Aufblähung der Geldmengen kennt keine Grenzen. Ohne eine intellektuelle Revolution wird uns das die Freiheit kosten.
Gemäss der von Milton Friedman & Co. geprägten Schule entsteht Inflation, wenn das Geldangebot der Geldnachfrage enteilt. Die gegenwärtige Situation bringt sie in Erklärungsnot.
Steuern wir auf eine Inflation zu oder heisst das Schreckgespenst vielmehr Deflation? Die Deflation sei nicht zu fürchten, sondern letztlich unausweichlich, schreibt der erfolgreiche Unternehmer Jeff Booth. Der Kanadier hat 1999 Build Direct mitgegründet, einen Online-Marktplatz für Heimwerkerprodukte wie Badezimmerkacheln oder Küchenböden, eine Art Amazon für Baubedarf. Seine Kernthese