Warum wir weniger Kinder kriegen
Der massive Rückgang der Fruchtbarkeit hat auch mit der Evolution zu tun. Eine grosse Familie ist kein Statussymbol mehr.
Jung bleiben in einer alternden Welt
Der massive Rückgang der Fruchtbarkeit hat auch mit der Evolution zu tun. Eine grosse Familie ist kein Statussymbol mehr.
Westliche Länder sind schlecht auf den demografischen Wandel vorbereitet, warnt Bevölkerungsforscherin Jennifer Sciubba. Dennoch zieht sie es vor, in einer älteren Gesellschaft zu leben.
Alternde Gesellschaften erwarten mehr vom Staat und verlangen immer höhere Ausgaben. Steuern und Schulden steigen ungebremst. Und dieses Mal könnten sogar die Zentralbanken machtlos sein.
Überalterte Gesellschaften sind innovationsschwach und staatsgläubig. Gerade freiheitlich Gesinnte sollten sich daher mehr Kinder wünschen. Plädoyer für einen liberalen Pronatalismus.
Dem Klima zuliebe auf Nachwuchs verzichten ist der falsche Weg. Wir sollten Privatjets verbieten und die umweltschädigenden Investitionen des Schweizer Finanzsektors begrenzen.
Noch nie war eine Generation so privilegiert wie meine. Doch was haben wir daraus gemacht? Wir hinterlassen den Jungen ungedeckte Kosten und Schulden.
Um möglichst lange gesund und glücklich zu leben, habe ich meinen Alltag umgekrempelt. Der grösste Nutzen fällt dabei schon heute an.
Um die Folgen des demografischen Wandels zu kompensieren, muss die Schweizer Wirtschaft produktiver werden. Doch bis jetzt hinkt sie anderen Ländern hinterher. Höchste Zeit für neue Ansätze.
In der Schweiz leben so viele über Hundertjährige wie noch nie – und ihre Zahl steigt weiter rapide an. Die meisten blicken optimistisch in die Zukunft.
Immer mehr Pensionierte bleiben beruflich aktiv. Viele tun dies freiwillig, aber manche auch aus finanziellen Gründen. Die Politik sollte die Bedürfnisse beider Gruppen besser berücksichtigen.
Eine neue Sozialversicherung für die Langzeitpflege würde die Eigenverantwortung und die Generationengerechtigkeit stärken.
Die junge Bevölkerung ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Um ihn zu nutzen, braucht Afrika ein neues Selbstverständnis – weg vom Opfer- hin zum Chancenkontinent.
Seit Jahren kämpft das Land mit einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung. Die Auswirkungen sind in ländlichen Gebieten ebenso sichtbar wie in Tokio.