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Editorial

Editorial

Aus den «Schweizer Monatsheften» wird der «Schweizer Monat», die neue Autorenzeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur. Unseren Qualitäten bleiben wir treu: sachlich, freiheitlich, mit Lust an der Debatte.

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Liebe Leser Unsere Altersvorsorge ruht auf drei Säulen: der staatlichen Rentenversicherung, der beruflichen und der privaten Vorsorge. Das Modell klingt solide. Wir werden dafür international gelobt. Und loben uns selber gerne dafür. Zu Recht? Lesen Sie im Dossier ab S. 21 mehr zu unserer beruflichen Vorsorge – einem der grössten volkswirtschaftlichen

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Liebe Leserinnen und Leser Von Winston Churchill ist das Bonmot überliefert, die Demokratie sei die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von allen anderen. Wir nehmen ihn beim Wort. Die jüngsten Abstimmungen in der Schweiz sind uns Anlass, kritisch über unsere Demokratie nachzudenken: in den Gedankensplittern auf S. 6, im Gespräch mit

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Liebe Leser Atheisten sind im Vormarsch. Sie wollen Gipfelkreuze verbieten und Kruzifixe aus Schulzimmern verbannen. Dabei erhalten sie Rückendeckung von höchstrichterlichen Instanzen. Unglaube wird zur neuen Religion. Und an die Stelle von Gottvater, schreibt Norbert Bolz, tritt der «Kult der Mutter Erde». Mehr im Dossier ab S. 23. Die Finanzkrise

Die neue Religion

Ein verziertes Kreuz liess jüngst im luzernischen Triengen die Emotionen hochgehen. Der Vater zweier Schüler nahm Anstoss daran, dass in deren Klassenzimmer ein Kruzifix hing – und forderte unter Berufung auf ein Urteil des Bundesgerichts von 1990 dessen Demontage. Die Kruzifixe werden nun durch einfache Kreuze ersetzt. Ähnliches geschah jüngst im

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Liebe Leser Wer auch immer die neuen Bundesräte sein mögen – an den Problemen unserer Landesregierung dürfte sich wenig ändern. Welche Reformen braucht es, um unser Regierungssystem zu verbessern? Wir haben Eingeweihte und Aussenstehende, Intellektuelle und Praktiker gebeten, ihre Reformideen zu formulieren. Mehr von Christoph Blocher, Reiner Eichenberger, Fredmund Malik und

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Liebe Leser Die global agierende Finanzbranche steht in der Kritik. Haben sich Real- und Finanzwelt und deren Werte tatsächlich voneinander entfernt? Erleben wir einen Wertewandel? Oder ist alles ganz anders? Mehr vom Autorenduo Peter Fuchs & Timo Meynhardt und vom Soziologen Thomas A. Becker ab S. 15. Was ist es,

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Liebe Leser Der Euro galt bis vor kurzem als Erfolgsgeschichte. Wer Bedenken äusserte, wurde als Spielverderber hingestellt. Das hat sich geändert. Die Frage aber bleibt: Wie geht es nach dem Bailout Griechenlands weiter mit Europa? Der Ökonom Charles B. Blankart schreibt exklusiv über die Hintergründe des «Staatsstreichs aus Brüssel». Sein

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Liebe Leser Seit der Annahme der Anti-Minarett-Initiative wird viel über christliche Werte debattiert. Brauchen wir tatsächlich eine christliche Leitkultur, wie nun viele angesichts der islamischen Herausforderung wollen? Mehr darüber, wie weit Religionsfreiheit gehen soll, lesen Sie ab S. 14 von zwei evangelisch-reformierten Pfarrern. – Und wie weit ist

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Das Prinzip ist einfach: der Bürger deklariert Einkommen und Vermögen, weil sie ihm gehören. Hat der Staat den begründeten Verdacht, dass der Bürger ihm etwas vorenthält, kann er in dessen finanzielle Privatsphäre eingreifen – sonst nicht. Das ist der Kern des Bankkundengeheimnisses. Wo sind seine Verteidiger? Dies fragt sich auch der

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Unbeirrt mehr vom selben – mehr Papiergeld, mehr Kredite, mehr Versprechen – hilft nicht, Abstürze unseres Finanzsystems in Zukunft zu vermeiden. Die Philosophen unter den Ökonomen kritisieren schon lange unser freischwankendes Geldsystem. Peter Bernholz sagt: «Die Frage ist, ob die Zentralbanken weiter auf Geldwertstabilität setzen können – oder ob sie diese Maxime aufgeben,

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Bundesrat Ueli Maurer schreibt in seinem Essay für diese Ausgabe: «Unsere Milizarmee ist die Armee, die es nur gibt, wenn es sie braucht.» Doch braucht es sie noch? Der Armee erwächst jedenfalls von allen Seiten (abschaffen! sparen!) grosser Widerstand. Dabei drohen Detailfragen die grundsätzliche Frage nach Sinn und Zweck in

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«Firmen, auf ins Ausland!» Die Exporte vor allem auch der kleinen und mittleren Unternehmen leisten einen entscheidenden Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz. Mit beinahe 50 Prozent hat diese weltweit einen der höchsten Anteile des Aussenhandels am Bruttoinlandprodukt. Dafür, dass auch in Zukunft neue Märkte erschlossen werden können, engagiert sich

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Was ist los mit der Schweiz? Diese Frage stellten wir vor einem Monat 13 Autoren. Ihre Antworten finden sich in unserer Sonderpublikation «Ein Land laviert». Auf die Diagnose zur Lage der Nation folgt nun in dieser Ausgabe ein Dossier mit der Prognose: die Schweiz hat dank ihren gewachsenen Institutionen und

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Die Stadt. Für die einen ist sie ein Graus, Inbegriff des Dunklen, des «Abstraktwerdens des Lebens», wie Robert Musil schreibt. Für die anderen hingegen das Versprechen der Selbstbestimmung: Arbeitsstätte, Wohnort, Vergnügungsparadies, kreativer Lebensraum. Lesen Sie im Dossier ab S. 19 mehr zur ungebrochenen Faszination der Stadt im 21. Jahrhundert. «Machen