Die drei Dimensionen
Leistung. Vertrauen. Sicherheit. Das sind die magischen Worte für das Swiss Banking der Zukunft. Überlegungen aus aktuellem Anlass.
Leistung. Vertrauen. Sicherheit. Das sind die magischen Worte für das Swiss Banking der Zukunft. Überlegungen aus aktuellem Anlass.
Selten herrschte in der Schweiz eine so wirtschaftsfeindliche Stimmung wie heute. Doch der Finanzplatz Schweiz wird trotz Reputationsschaden eine Weltmarke und ein standortökonomischer Leuchtturm bleiben. Eine Rundumschau auf drei grosse Baustellen.
Walther Hofers Kampf um die Deutungshoheit historischer Phänomene. Nachruf auf einen Historiker und eigenwilligen Politiker
Grossbritannien will bald über den Verbleib in der EU abstimmen. Zum Glück. Denn damit öffnet sich ein Zeitfenster für eine neue, von unten herauf gebaute europäische Einigung – für ein Europa mit Schweizer Beteiligung.
Plädoyer für eine raffinierte Mischung aus «mehr Europa» und «weniger Brüssel»
Der starre Nationalstaat in der heutigen Form kann in einer vernetzten Welt immer mehr Probleme nicht mehr lösen. Europa hat das Zeug, sich als Experimentierfeld neuer dynamischer politischer Einheiten zu bewähren. Dafür braucht es freilich Mut – und eine Abkehr von etablierten Institutionen.
Als Flüchtling kam der Philosoph Michail Ryklin 2005 aus Russland nach Deutschland. Im Interview erklärt er, was er an Europa schätzt, wie politische Repressionsapparate funktionieren – und warum auch der müde Europäer gut daran tut, seine gesellschaftlichen Freiheiten aktiver zu verteidigen.
Gelddruckende Zentralbanken, Einheitswährung Euro, überschuldete Staaten, schrumpfvergreisende Bevölkerungen – die Lage in Europa ist unübersichtlich. Wie gehen Steuerzahler, Sparer, Bürger, Pensionäre damit um? Zwei Skeptiker entwerfen realistische Szenarien. Und passende Gegenstrategien.
Die Menschen in Europa leben heute in demokratisch verfassten Gesellschaften. Das ist eine grosse Errungenschaft. Sie haben die Wahl, jene zu wählen, die sie regieren – und sie auch wieder abzuwählen. Doch stellen sich die demokratisch etablierten Wahlmöglichkeiten vieler europäischer Bürger bei näherer Betrachtung zugleich als ziemlich eingeschränkt dar. Alle vier
Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von allen anderen, sagte einst Winston Churchill. Für David D. Friedman ist dies ein Grund, über neue Staatenmodelle nachzudenken. Je weniger Herrschaft, desto besser. Gedankenaustausch mit einem amerikanischen Anarchisten.
Unter dem Diktat internationaler Akteure wird das Volk zur Gefahr für die Ordnung. Unfähig, die richtigen Entscheidungen zu treffen, sind aber nicht die unwissenden Bürger, sondern die orientierungslosen Eliten.
Demokratie braucht eine gesellschaftliche Grundlage, Handlungsspielraum – aber auch Schranken. Hat die Confoederatio Helvetica von allem genug?