Höchste Zeit für einen Grundsatzentscheid
«Weiter wie bisher» ist in der Schweizer Europapolitik keine Option mehr. Wir sollten uns von einigen Mythen verabschieden.
«Weiter wie bisher» ist in der Schweizer Europapolitik keine Option mehr. Wir sollten uns von einigen Mythen verabschieden.
Der Sonderfall Schweiz und die Rolle des Landes in Europa und der Welt werden seit Jahrzehnten diskutiert. Wir blicken zurück auf die wichtigsten Etappen – mit einer Chronik und prägnanten Zitaten.
Der Ausschluss von «Horizon Europe» ist unerfreulich, aber keine Katastrophe für den Forschungsplatz Schweiz. Der internationale Austausch bleibt wichtig
Zwei Ökonomen mit unterschiedlichen Perspektiven sind sich in einer Sache einig: Der Entscheid des Bundesrats zum Abbruch der Rahmenabkommensverhandlung war überfällig. Beide plädieren für Gelassenheit.
Dass sich die Schweiz und die Europäische Union raufen, liegt nicht an ihren Differenzen, sondern an ihren Gemeinsamkeiten.
Im globalen Wettbewerb der Rechtsordnungen sollte sich die Schweiz stärker vermarkten. Sie kann sich positionieren als Wahlheimat für die Besten von jenen, die frei leben und arbeiten möchten.
Donnerstag, 18. November ab 18:00 Uhr im Zunfthaus zur Waag, Zürich.
In der Theorie funktioniert die Einpreisung externer Effekte wunderbar. Ihre praktische Umsetzung stösst jedoch oft auf Widerstand.
Im Laufe der Geschichte der Menschheit haben sich die Solidaritätsgruppen stetig ausgeweitet. Nur so wurde die Verantwortlichkeit für eine erweiterte Umwelt zum Thema.
Reiche Nationen sollten die Industrialisierung armer Nationen vorantreiben. Denn Leben in Armut ist nicht nachhaltig, sondern umweltschädigend.
Das gescheiterte CO2-Gesetz hat marktwirtschaftliche Grundsätze zu wenig berücksichtigt. Ein neuer Vorschlag muss auf Effizienz, internationale Kooperation und Technologieoffenheit setzen.
Seit Jahrhunderten nutzen in der Schweiz lokale Organisationen kollektive Ressourcen wie Wälder und Alpweiden. Deren Erhalt ist ein ständiger Balanceakt zwischen Natur, Gesellschaft und Ökonomie.
Bei einem Mittagessen erklärt Agrarökonomin Priska Baur, was Nachhaltigkeit bei der Ernährung heisst. Und räumt dabei mit einigen Mythen auf.
Mit Bioanbau lassen sich umweltfreundliche Lebensmittel produzieren. Um eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, darf sich eine ökologische Landwirtschaft jedoch technologischer Innovation bei Indoor-Produktion und Gen-Editierung nicht verschliessen.
Gebäude verbrauchen unnötig viele Ressourcen. Das lässt sich verhindern, wenn wir unsere Sicht auf Bauprozess und -materialien radikal ändern.
Liberale Meinungen werden an den Schulen nicht unterdrückt; sie finden gar nicht erst statt. Um für ein junges Publikum attraktiv zu werden, müssen die Liberalen den Gang ins Schulzimmer wagen.