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Dossier: «Wer bestimmt über wen?»

«Schwindet bei uns das gegenseitige Interesse von Wirtschaft und Bürger, weil die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Folgen der Globalisierung die demokratischrechtsstaatlichen Institutionen schwächen und die kollektive Identitätsstiftung immer schwieriger machen?» — Hubertus Schmid

Weniger Staatsangestellte, mehr Freiheit

Weniger Staatsangestellte, mehr Freiheit

Die Staatswirtschaft wächst auch in der Schweiz. Staatsangestellte ersetzen Milizpolitiker und kooperieren eng mit Verbands- und Gewerkschaftsfunktionären. Gegen diese Machtkonzentration hilft nur Wettbewerb – in der Wirtschaft und besonders in der Politik.

Wirtschaftsdemokratie wagen

Wirtschaftsdemokratie wagen

Demokratische Politik und die bestehenden politischen Institutionen verlieren zusehends an Gewicht. Und internationale Finanzmärkte werden zum Taktgeber gesellschaftlicher Entwicklungen. Deshalb braucht es eine Demokratisierung der Wirtschaft. Diese setzt dort an, wo sich zu viel Macht ballt.

Wo der Hammer hängt

Wo der Hammer hängt

Spannungen zwischen Wirtschaft und Politik gehören zur Ordnung der Freiheit dazu. Nicht aber das anmassende Hineinregieren einer sich allmächtig gebärdenden Politik. Die Einengung der Privatsphäre hat wahrhaft destruktives Potential.

Verflochten und entfremdet

Politische und wirtschaftliche Eliten überschneiden sich immer weniger. Die einen beklagen eine «Ökonomisierung der Lebensverhältnisse», die anderen eine «Regulierungswut» der Politik. Beide haben recht. Doch Nostalgie ist fehl am Platz.