Die Schweiz braucht eine Triple-A-Armee
Die Armee muss sich auf moderne Bedrohungen ausrichten – zentral dafür sind Alimentierung, Ausrüstung und Ausbildung. Um den Auftrag zu erfüllen, braucht es aber auch viel Herzblut.
«Die Ausübung von Macht durch kriegerische Mittel bleibt eine Realität, wogegen das Völkerrecht machtlos bleibt, wenn es Illusionen kodifiziert. Also bleibt die Welt sicherer, wenn jedes Land seine Interessen unmissverständlich äussert und jedes Land mit Krieg rechnet. Stabilität beruht auf Stärke, nicht auf Wunschdenken. Es ist an der Zeit, dass die fromme Friedenssehnsucht dem Realismus Platz macht.» Georges Bindschedler
Die Armee muss sich auf moderne Bedrohungen ausrichten – zentral dafür sind Alimentierung, Ausrüstung und Ausbildung. Um den Auftrag zu erfüllen, braucht es aber auch viel Herzblut.
Seit über 100 Jahren bieten Panzer Feuerkraft, Beweglichkeit und Schutz. Im Kampf der verbundenen Waffen werden sie auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.
Die Ukraine erhält westliche Militärhilfe in beispiellosem Umfang: Waffensysteme, Ausbildung und Aufklärung. Ein Sieg über den Angreifer Russland kann damit aber nicht erzwungen werden.
Die Schweiz investiert zugleich in neue Kampfflugzeuge und bodengestützte Abwehrsysteme. Auch Drohnen werden künftig in der Luftverteidigung eine wichtigere Rolle spielen.
Die sicherheitspolitische Kooperation mit dem Bündnis stärkt die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz. Der Bundesrat will sie verstärken und dabei die Neutralität bewahren.
Damit sich die Schweiz verteidigen kann, braucht es verantwortungsbewusste Politiker, eine gute Armeeführung, verständnisvolle Unternehmen – und Bürger, die mitmachen.
Die Armee muss finanziell und personell besser dotiert und das Waffenrecht wieder freier werden. Für die Verteidigungsfähigkeit langfristig am wichtigsten ist aber die Pflege des Milizgedankens.