Der Preis der Nachhaltigkeit
In der Theorie funktioniert die Einpreisung externer Effekte wunderbar. Ihre praktische Umsetzung stösst jedoch oft auf Widerstand.
«Wo Menschen sich für Holz statt Kohle entscheiden oder für Kohle statt Erdgas, liegt das daran, dass sie sich den jeweils teureren Brennstoff nicht leisten können, nicht aber an irgendeiner Vorliebe für schmutzige Brennstoffe.» Michael Shellenberger Umweltaktivist und Autor
In der Theorie funktioniert die Einpreisung externer Effekte wunderbar. Ihre praktische Umsetzung stösst jedoch oft auf Widerstand.
Im Laufe der Geschichte der Menschheit haben sich die Solidaritätsgruppen stetig ausgeweitet. Nur so wurde die Verantwortlichkeit für eine erweiterte Umwelt zum Thema.
Reiche Nationen sollten die Industrialisierung armer Nationen vorantreiben. Denn Leben in Armut ist nicht nachhaltig, sondern umweltschädigend.
Das gescheiterte CO2-Gesetz hat marktwirtschaftliche Grundsätze zu wenig berücksichtigt. Ein neuer Vorschlag muss auf Effizienz, internationale Kooperation und Technologieoffenheit setzen.
Seit Jahrhunderten nutzen in der Schweiz lokale Organisationen kollektive Ressourcen wie Wälder und Alpweiden. Deren Erhalt ist ein ständiger Balanceakt zwischen Natur, Gesellschaft und Ökonomie.
Bei einem Mittagessen erklärt Agrarökonomin Priska Baur, was Nachhaltigkeit bei der Ernährung heisst. Und räumt dabei mit einigen Mythen auf.
Mit Bioanbau lassen sich umweltfreundliche Lebensmittel produzieren. Um eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, darf sich eine ökologische Landwirtschaft jedoch technologischer Innovation bei Indoor-Produktion und Gen-Editierung nicht verschliessen.
Gebäude verbrauchen unnötig viele Ressourcen. Das lässt sich verhindern, wenn wir unsere Sicht auf Bauprozess und -materialien radikal ändern.