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Dossier: «Stiftungen. Quellen des Gemeinwohls»

Analog zum Dreisäulenprinzip, auf das sich die Altervorsorge in der Schweiz stützt, sollten sich im Bereich des kulturellen und sozialen Gemeinwohls neue Trägerschaften entwickeln. In die Lücke, die der einzelne Nachfrager nicht selbst finanzieren kann, können gemeinnützige Stiftungen springen.

(4) Kulturwunder in der Westschweiz

Ohne die Unterstützung von Stiftungen wäre das kulturelle Leben in der Schweiz ärmer, Theater und Opernhäuser müssten den Spielbetrieb erheblich einschränken, wenn nicht einstellen. Geradezu spektakulär hat sich die Situation in der Westschweiz entwickelt, insbesondere in Lausanne.

(5) Stiftungen in Liechtenstein

Liechtensteins Stiftungen sichern dauerhaft den zweckgerechten Einsatz ihrer Mittel. Sie verbinden private und gemeinnützige Anliegen gemäss dem Stifterwillen und unterstützen oder entlasten den Staat.

(6) Zeitgemässes Stiftungsmanagement

Stiftungen stehen vor der Herausforderung, ihre Aufgaben professionell und ihrem Zweck entsprechend zu erfüllen und die Öffentlichkeit über Ziele und Aktivitäten zu informieren. Der Leitspruch für die Zukunft lautet: Mehr Transparenz und Effizienz. Mit Philipp Egger sprach Robert Nef.

(7) Macht und Kultur – Potentaten als Mäzene

Mäzenatentum spielt sich seit je im Spannungsfeld politischer, ökonomischer und kultureller Potentaten ab. Auch in der grundsätzlich machtskeptischen Demokratie braucht es die wirtschaftlichen Potentaten als Mäzene. «Weg vom Staat» heisst nicht weniger, sondern freiwillig mehr für anderes zahlen.