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Dossier: «Staat & Kirche»

«In Jahr zwei nach dem grossen Reformationsjubiläum ringen die christlichen Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften weiterhin um politische Macht, Anerkennung, Einfluss und das Geld des Steuerzahlers – mit erstaunlichem Erfolg. Zeit also, die gleichermassen von liberal-aufklärerischen Idealen wie biblisch fundierten Grundsätzen abgeleitete Forderung nach einer strikten Trennung von Kirchen und Staat wieder in Erinnerung zu rufen.» — Hans-Dieter Vontobel, Präsident der Vontobel-Stiftung

Vorreiter der Laizität

Vorreiter der Laizität

In Genf und Neuenburg sind Kirche und Staat verfassungsgemäss getrennt, die Genfer Bevölkerung hat die Bestimmungen erst kürzlich mit einem Gesetz präzisiert. Deutschschweizer Kantone haben Nachholbedarf.

Anerkennung für alle!

Anerkennung für alle!

Den grossen Kirchen in der Schweiz geht es gut – gut so! Die öffentlich-rechtliche Anerkennung sollte aber grundsätzlich allen Religionsgemeinschaften offenstehen.

Anerkennung für wen?

Anerkennung für wen?

Wer Muslime ähnlich den Katholiken und Reformierten staatlich anerkennen will, muss sich fragen, wen er denn nun anerkennen will – die Islamverbände vertreten nämlich nur sich selbst.