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Dossier: «Scheitern wir am Raum?»

«Um den Schweizer zum haushälterischen Umgang mit seinem Land umzustimmen, reichen vernunftbasierte Verdichtungsinitiativen nicht. Was es vielmehr braucht, ist ein Städtebau, der architektonisch so gut ist, dass die ruralen Gefühle durch eine Empathie für die neue Stadt und ihre Plätze ersetzt werden.» — Konrad Hummler

Scheitern wir am Raum?

Die Konstellation ist brisant: die Schweiz ist in den letzten Jahrzehnten bevölkerungsmässig spürbar gewachsen, von 6,3 (1980) auf 8,2 Millionen (2013) Einwohner – und mit ihr der Wohnraum, allerdings nicht in die Höhe, sondern in die Breite. Dem bunten Treiben haben Herr und Frau Schweizer bis vor kurzem mit

Die gebaute Schweiz umbauen

Die gebaute Schweiz umbauen

Raumplanung hat Konjunktur. Zu Recht: denn wird der Boden nicht effizient genutzt, gerät dereinst die Wirtschaft ins Wanken. Neue Ideen müssen nicht nur Landschaftsschützer entwickeln – der anstehende Umbau der Schweiz ist keine Spielwiese für Nostalgiker.

Gut Stadt will Weile haben

Gut Stadt will Weile haben

Erfolgreiche Städte vereinen Tradition und Innovation: Sie bewahren kulturelle Wurzeln wie den Dom, während sie sich wie Wolkenkratzer weiterentwickeln. Europas historische Vielfalt schuf ideale Bedingungen für städtischen Stolz und Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Standorten.

Die grosse Verstädterung

Die grosse Verstädterung

Die Völkerwanderung ist längst nicht abgeschlossen – schon gar nicht die von den Dörfern in die Städte. Noch immer sind sie Einfallstore für ein besseres Leben. Aber nur, so Doug Saunders, wenn sie Ankunftsstädte sind: Orte der Optionen und nicht von Urbanisten gestaltete Ghettos.

Zusammenrücken!

Zusammenrücken!

Die moderne Stadt wird gemeinhin von der Peripherie her gedacht. Ist das ein grosses Missverständnis? Überlegungen zur Architektur der Zukunft: jener der städtischen Dichte.