Das Analoge ist unersetzlich
Digitale Technologien können sinnvolle Hilfsmittel sein, haben aber auch das Potenzial, die Demokratie zu untergraben. Wir dürfen uns die Realität nicht durch sie ablösen lassen.
«Die Digitalisierung ist ein Dilemma für die Demokratie: Sie ermöglicht zwar eine bessere Teilhabe und Information, öffnet aber auch Tür und Tor für Manipulation. Dieses Dossier fördert eine informierte Diskussion darüber.» Heinz Karrer, Stiftungsratspräsident Hasler Stiftung
Digitale Technologien können sinnvolle Hilfsmittel sein, haben aber auch das Potenzial, die Demokratie zu untergraben. Wir dürfen uns die Realität nicht durch sie ablösen lassen.
Die Digitalisierung erweitert die Möglichkeiten der Werbewirtschaft, uns zu manipulieren. Wie man es besser macht, zeigt ein Projekt in Aarau.
Die elektronische Stimmabgabe ermöglicht mehr Stimmbürgern, an Wahlen und Abstimmungen teilzunehmen. Sie wirft zwar Sicherheitsbedenken auf, doch die gibt es auch bei der Briefwahl.
Die neue Technologie wird die Politik grundlegend verändern. KI kann Prozesse und Entscheide erleichtern, aber auch die Demokratiemüdigkeit fördern.
Der «KI-Wähler» kann dem Bürger helfen, besser informiert abzustimmen – und das künftig gleich für ihn übernehmen.
Die elektronische Unterschriftensammlung dynamisiert die Demokratie. Sie spricht neue Bevölkerungsgruppen an, führt aber auch zu mehr Unwägbarkeiten.
Die Digitalisierung habe die Partizipation für die Bürger erleichtert, sagt der Campaigner Daniel Graf. Sie tragen damit auch eine höhere Verantwortung.
Digitalisation is expanding the advertising industry’s ability to manipulate us. Micro-targeting is shaking the foundations of democracy.
Artificial intelligence will change so many aspects of society, largely in ways that we cannot conceive of yet. Democracy, and the system of governance that surround it, will be no exception.