Dossier: «C'est le ton qui fait la musique»
«Zum vielbeschworenen Stil in der öffentlichen Auseinandersetzung gilt es zu bedenken: 1. Stil ist mehr als nur höfliche Verpackung. So ist Stil auch nicht in erster Linie abhängig von den sich wandelnden Kommunikationsformen (man könnte auch stilvoll twittern!). 2. Stil ist Ausdruck einer Gesinnung, welche auf gemeinsame Problemlösung zielt – und nicht auf den Machterhalt. 3. Dies ist nur möglich auf der Basis des gegenseitigen Respekts und letztlich der Rückbesinnung auf unsere christliche…
In der Debatte ist der Wurm drin
Die Art des Umgangs in der Politik ist mehr als eine Frage der guten Kinderstube. Sie schlägt direkt auf die Substanz der politischen Arbeit durch.
Der Aufstieg der Enfants terribles
Politiker und Parteien setzen zunehmend auf negative Kampagnen. Dadurch wird das Vertrauen der Bevölkerung in die Demokratie untergraben: Apathie und Zynismus machen sich breit.
Wo bleiben die Manieren?
Die öffentliche Debatte ist geprägt von einem eklatanten Mangel an Stil und gegenseitigem Respekt. Den Akteuren ist der Sinn für Ambivalenzen abhandengekommen.
«Ich würde mit Herrn Meuthen jederzeit einen Kaffee trinken»
Der Meinungskorridor verengt sich, viele Autoren schreiben «mit Schere im Kopf». Ein Einblick in die Schreibwerkstatt eines bekannten deutschen Kolumnisten.
Hate Speech im alten Rom
Wer glaubt, der Umgang miteinander in der öffentlichen Auseinandersetzung sei noch nie so roh gewesen wie heute, dem hilft ein Blick 2000 Jahre zurück.
Die finstere Psychologie sozialer Netzwerke
Warum fühlt es sich gerade so an,als geriete die Diskussionskultur ausser Kontrolle?
Debattieren für Profis
Von den Hobbyrhetorikern im Debattierclub Winterthur könnten sich Politiker und PR-Berater noch eine Scheibe abschneiden.
Mit unterschiedlichen Verhandlungsmethoden ans Ziel
Aus einem «Nein» ein «Vielleicht» und dann ein «Ja» machen? Zwischen dem Westen und China gibt es gewichtige Unterschiede.
Die Welt als Wille und Verstellung
Kann man einfach nur mit angelernter Fachsprache und etwas forschem Auftreten als Oberarzt für Psychiatrie durchkommen? Ja, kann man.