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Dossier: «Brüchige Identitäten»

«Die freiheitlichen Ordnungen der westlichen Welt befinden sich in einer Identitätskrise. Aus dieser herauszufinden, erfordert verantwortliche Führung, die den tiefgreifenden globalen Veränderungskräften ideologischer, technologischer und demographischer Natur Rechnung trägt und den Verlockungen identitätspolitischer Argumente widersteht.» — Andreas R. Kirchschläger

Identität: Wer bin ich und wo gehöre ich dazu?

Grosse Veränderungen im Leben – Wahl des Berufs, der Freundschaften, Lebenspartner und -partnerinnen, des Wohnorts – entscheiden wir aufgrund der Kenntnis unseres Selbst, unserer Identität. Die klassischen Fragen rund um Identität sind: Wer bin ich, woher komme ich und wohin will ich in und mit dieser Gesellschaft? Auch alltägliche Belange wie die

Stammestriebe

Stammestriebe

Politiker appellieren gerne an Gruppeninstinkte, um Stimmen zu fangen. Dieser Tribalismus erschwert den Diskurs zwischen unterschiedlichen Interessen. Wie könnte eine humane Identitätspolitik aussehen?

Aufklärung jetzt!

Aufklärung jetzt!

In Zeiten identitätspolitischer Verirrungen braucht es eine radikale Rückbesinnung auf die vier grossen Motive der Aufklärung: Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt.

Auf den Trümmern der Erwartungen

Auf den Trümmern der Erwartungen

Individualität, Freiheit, Pluralismus, Marktwirtschaft und Demokratie: Europa könnte aus seinen spezifischen Errungenschaften weiterhin politisches, wirtschaftliches und soziales Kapital schlagen. Die Europäische Union steht sich dabei nun selbst im Weg.

Identität und Geographie: kein gutes Paar

Identität und Geographie: kein gutes Paar

In vielen Ecken Europas sind sezessionistische Bewegungen erfolgreich. Aus dem nachvollziehbaren Wunsch nach mehr politischer Eigenverantwortung wird dabei oft ein gefährliches Wettrennen nach Homogenität und Gleichmacherei. Ein Blick auf drei Epizentren des Sezessionismus.

Die aussenpolitischen Handicaps der Schweiz

Ist der Nationalstaat am Ende? Das Gegenteil ist der Fall. Für die Schweiz muss es deshalb darum gehen, ihre drei aussenpolitischen Problemzonen – Neutralität, Föderalismus, direkte Demokratie – in Aktivposten umzumünzen.