Der neue Klassenkampf
Liberale Meinungen werden an den Schulen nicht unterdrückt; sie finden gar nicht erst statt. Um für ein junges Publikum attraktiv zu werden, müssen die Liberalen den Gang ins Schulzimmer wagen.
«Eine umfassende, den Bedürfnissen unserer Zeit entsprechende Bildung ist die Basis unseres Wohlstandes.» Jean-Pierre Bonny Präsident der Bonny Stiftung für die Freiheit
Liberale Meinungen werden an den Schulen nicht unterdrückt; sie finden gar nicht erst statt. Um für ein junges Publikum attraktiv zu werden, müssen die Liberalen den Gang ins Schulzimmer wagen.
Das Schweizer Bildungswesen zeichnet sich durch seine hohe Durchlässigkeit und seine Nähe zur Praxis aus – eine gute Mischung für die Herausforderungen der Zukunft.
Technologischer Wandel und gesellschaftliche Veränderungen stellen die Berufslehre vor Herausforderungen. Um ihnen zu begegnen, wird in der technischen Industrie nun ein berufsübergreifendes, modulares Ausbildungsmodell entwickelt.
Ein beachtlicher Teil der Schweizer Hochschulen gehört zur Weltspitze, die solide finanzierte Volksschule liefert gute Resultate und die Firmen investieren weiterhin in die Berufslehre. Dennoch sei das Bildungssystem zerbrechlich, warnt der Präsident der EPFL.
Im Schulsystem braucht es eine neue Bereitschaft, die Ergebnisse zu ermitteln, und eine stärkere Ausrichtung am Arbeitsmarkt.
Zu viele fixe Vorgaben begrenzen die freie Entfaltung des Individuums. Es braucht kreativere Lehr- und Lernformen, damit die Jugendlichen Selbstvertrauen tanken können.
Eine praxisorientierte Ausbildung im Bereich Entrepreneurship gehört in den gymnasialen Lehrplan.
Was Unternehmer denken: Freddy Hunziker, New Roots, Oberdiessbach (BE)
Was Unternehmer denken: Lukas Langenegger, Hemotune, Schlieren (ZH)
Zahlreiche junge Menschen sind politisch interessiert. Sie schätzen die Qualität der politischen Bildung an Schulen jedoch oft als mangelhaft ein.