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Dossier: «Abenteuer Georgien»

Der Kleinstaat im Südkaukasus hat sich in kürzester Zeit radikal reformiert, ist mithin ein unglaubliches Experiment in Realzeit. Wenn der klassische Liberalismus eine Zukunft in der Gegenwart hat, dann vielleicht hier. Wir haben Georgien besucht und seinen Bewohnern zugehört, Taxifahrern, Winzern, Unternehmern, Historikern, Künstlern – und auch dem Präsidenten.

Aufstieg dank Austausch

Georgien ist das Paradies auf Erden: Mit hohen Bergen, fruchtbaren Tälern und hervorragenden Reben hat der liebe Gott es bedacht. Erst seit es auf die segensreiche Wirkung offener Märkte setzt, vermag das Land sein Potential aber auch wirtschaftlich zu nutzen.

Tigersöhne und Glückskinder

Chavchavadze und Margvelashvili, Shevardnadze und Kobiashvili – die georgischen Namen sind unverkennbar. Doch so kompliziert sie auch klingen mögen, ihr Bauprinzip ist ein simples: Eine kleine Einführung in die georgische Onomastik.

Harmonie der Mehrstimmigkeit

Georgiens mehrstimmiger traditioneller Gesang zählt zu den Meisterwerken der Unesco und prägt die Weltmusikkultur nachhaltig. Als immaterielles Kulturerbe der Menschheit verbindet er Vielfalt zur Einheit und dient als wichtige Kommunikationsform der georgischen Bevölkerung.

Georgien ist anders

Mein Georgien-Abenteuer hat vor vier Jahren begonnen, in Zürich, bei einem Abendessen mit Tischgesang. Wie ich das Land im Südkaukasus kennenlernte. Und wie ich neue Freunde und Geschäftspartner fand. Bericht eines involvierten Unternehmers.