Pediküre mit der Schleifmaschine
Früher träumte ich von Künstlern und «gediegenen Herren». Heute liebe ich einen Handwerker. Eine Lobesrede auf eine unterschätzte Berufsgruppe.
Joyce Lopes de Azevedo, Schweizerin mit brasilianischen Wurzeln, schreibt über Caipirinha, Corona und Cancel Culture.
Früher träumte ich von Künstlern und «gediegenen Herren». Heute liebe ich einen Handwerker. Eine Lobesrede auf eine unterschätzte Berufsgruppe.
Das E-ID-Referendum droht aufgrund von internen Querelen zu scheitern. Persönliche Differenzen werden höher gewichtet als das gemeinsame Anliegen.
Mein Liebster und ich haben trotz grosser Unterschiede zueinander gefunden. Aufgewachsen sind wir beide mit linken Ideen. Heute sehen uns andere als Nazis.
Selbst wenn jemand nach geltenden Gesetzen nicht verurteilt wird, den eigenen moralischen Kompass muss man deswegen noch nicht ausschalten.
In der Schweiz zu leben, ist ein Geschenk. Das ist mir bewusst geworden, nachdem mir eine Freundin von ihren Erlebnissen auf der Arabischen Halbinsel erzählt hat.
Der Umzug von Brasilien in die Schweiz war für mich ein Kulturschock. Vor allem an Weihnachten.
Meinungsführer in Politik und Medien haben oft Mühe mit Widerspruch. Sie überziehen Andersdenkende gerne mit hanebüchenen Vorwürfen – oder verbieten ihnen gleich den Mund.
Wer von Zürich in eine Luzerner Kleinstadt zieht, fühlt sich wie neugeboren. Der Dichtestress verfliegt, die Menschen sind zuvorkommender. Doch Kriminalität gibt es auch in Sursee.
Viele Einwanderer vertreten konservative Werte. Sie werden aber von den bürgerlichen Parteien zu wenig abgeholt.
Kritik an Migranten und an der Migrationspolitik ist möglich ohne Fokus auf die Hautfarbe. Nostalgiker, die das anders sehen, offenbaren ein seltsames Verständnis von christlichen Werten.