Bei allem Verständnis für die «neue Normalität»: Manche Dinge sind einfach besser so, wie sie vorher waren. Zum Beispiel die «Tuesday Night Unplugged» in der Zürcher Hafenkneipe: Einmal im Monat gibt die Band Redwood einen wilden Mix von Songs zum besten, die vom Publikum gewünscht werden. Die Leute singen hemmungs- und maskenlos mit, als hätte es die Pandemie nie gegeben. Gespielt wird alles von Fleetwood Mac bis Eminem, und als nach drei Stunden alle «It’s the end of the world as we know it» grölen, ist klar: Gut, dass manche Dinge zu Ende sind; gut, dass manche Dinge neu beginnen; und gut, dass manche Dinge wieder so sind wie immer. (lz)
Unterstützen Sie uns!
Aktuelles
Verschuldete Staaten erhöhen den Druck auf die Notenbanken
Die steigende Staatsverschuldung bedroht die Unabhängigkeit der Zentralbanken, sagt der ehemalige Präsident der Nationalbank, Thomas Jordan. In der Schweiz besorgt ihn vor allem die steigende Regulierung.
Gute Gesundheitspolitik beginnt dort, wo Interessen offengelegt und Entscheide öffentlich begründet werden
Über Medikamentenpreise wird meist nach bekannten Mustern gestritten. Nötig sind nicht bloss weitere ausgehandelte Kompromisse, sondern begründete Entscheide, die Patientenzugang, Innovation und bezahlbare Prämien zusammenführen.
Der Staat wächst auf unserer Bequemlichkeit
Giuseppe Gracia und Lukas Leuzinger diskutieren darüber, warum der Staat immer grösser wird. Ist der Mensch unfähig zur Freiheit – oder gefangen im «sanften Despotismus»?
Survival in the Wolf World
The rules of global politics are crumbling. Marc Saxer’s timely warning maps the geopolitical forces, ideas, and strategies shaping a harsher new era.