Bei allem Verständnis für die «neue Normalität»: Manche Dinge sind einfach besser so, wie sie vorher waren. Zum Beispiel die «Tuesday Night Unplugged» in der Zürcher Hafenkneipe: Einmal im Monat gibt die Band Redwood einen wilden Mix von Songs zum besten, die vom Publikum gewünscht werden. Die Leute singen hemmungs- und maskenlos mit, als hätte es die Pandemie nie gegeben. Gespielt wird alles von Fleetwood Mac bis Eminem, und als nach drei Stunden alle «It’s the end of the world as we know it» grölen, ist klar: Gut, dass manche Dinge zu Ende sind; gut, dass manche Dinge neu beginnen; und gut, dass manche Dinge wieder so sind wie immer. (lz)
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