zum Inhalt

Sag mir dein Haustier und ich sag dir, wie du wählst

Die politische Identität beeinflusst gemäss einer Studie, welche Haustiere wir mögen.

Bild: Sven Lachmann auf Pixabay

Inhaltsverzeichnis

Der politische Tribalismus macht auch vor Haustieren nicht halt. Gemäss einer Studie kanadischer Psychologen haben Konservative eine signifikante Präferenz für Hunde, während Linke Katzen bevorzugen. Beide Lager zeigten in der Befragung zudem eine deutliche Abneigung gegenüber dem jeweils anderen Haustier.

Dass konservative Menschen Hunde bevorzugen, macht intuitiv Sinn: Konservative haben eine Präferenz für Autorität und Loyalität. Ein Hund ist da die logische Wahl – wer seine Katze zu erziehen versucht hat, ein Stöckchen zu holen, kann das bestätigen. So gesehen, müssten Katzen unter Anarchisten besonders hoch im Kurs stehen.

Allgemein würde man sich eine weitergehende Differenzierung wünschen, sowohl bezüglich der politischen Präferenzen als auch der Haustiere. So wäre beispielsweise zu erwarten, dass Grüne Insekten bevorzugen (vegane Vorkämpfer gegen Lebensmittelverschwendung), christliche Fundamentalisten Kaninchen (seid fruchtbar und mehret euch) und Liberale Kanarienvögel (lautstarke Individualisten ohne Flugscham). Es gibt noch viel zu erforschen für die Psychologie. (lz)

Unterstützen Sie uns!

Dieser Artikel war frei zugänglich – ermöglichen Sie mit einer Spende den freien Zugang für alle.

Jetzt spenden

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

Krankheit lohnt sich

Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.