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Aktuelles

Ökologie als Lernprozess

Ökologie als Lernprozess

Umweltaktivisten haben Auftrieb. Die Visionen, für die sie lange belächelt wurden, sind salonfähig geworden. Viele Aktivisten träumen von einem Staat, der den Zugang zu den natürlichen Ressourcen kontrolliert und regelt. Ihre Agenda scheint auf diese Weise direkt auf eine Art Ökosozialismus hinauszulaufen. Doch statt die Aktivisten zu tadeln, sollten die

(0) Auftakt

Das Erlebnis der Knappheit gehört zur condition humaine. Eine wachsende Weltbevölkerung ist mit der Endlichkeit natürlicher Ressourcen konfrontiert. Der Kampf um knappe, begehrenswerte und deshalb wertvolle Güter, seien es Rohstoffe, Naturprodukte oder Artefakte, ist ein Leitmotiv der Menschheitsgeschichte. Zur condition globale gehört es, dass natürliche Ressourcen auf der Erdkugel sehr

(2) Konflikte in der Epoche

Man hat sie oder hat sie nicht: Ressourcen. Längst ist ein globaler Kampf um sie entbrannt. Wenn Europa ihn erfolgreich bestehen will, muss es sich von altem nationalstaalichen Denken verabschieden.

(3) Ressourcenpolitik im 21. Jahrhundert

Chinas und Indiens Aufstieg zu Weltmächten wird die Nachfragesituation auf den Rohstoffmärkten grundlegend verändern. Für den Welthandel, den Weltfrieden und den technologischen Fortschritt birgt diese Entwicklung mehr Chancen als Gefahren.

(4) Russia and the Myth of an Energy Superpower

«Russia is back» is one of the geopolitical headlines of the early 21st century. What does Russia’s resurgence mean for its international neighbors, partners, and energy customers – and what does it mean for the big country itself? A analysis of the situation.

(5) Die 2000-Watt-Gesellschaft

Das sympathisch anmutende Experiment, im Zuge der CO2-Reduktion den Energieverbrauch auf 2’000 Watt pro Kopf zu senken, entpuppt sich als Festival des Dirigismus und als Versuch, die Lebensweise der modernen Industriegesellschaft einer romantischen Verblendung auszusetzen.

(8) Ressourcen – bewirtschaften statt rationieren

Nachhaltige Ressourcennutzung basiert auf drei Weltbildern: dem theozentristischen (Welt als Gottes Schöpfung), dem physiozentrischen (Welt als Naturereignis) und dem anthropozentrischen (Welt als menschlicher Lebensraum).

Die Entstehung des Staates

Wer in den Besitz von lebenswichtigen Ressourcen gelangen will, kann dies auf zwei Arten tun: durch friedlichen Tausch oder durch gewaltsame Aneignung. Die erste ist das «wirtschaftliche», die zweite das «politische Mittel».