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Aktuelles

(0) Aargau – ein Kanton startet durch

Das Nummernschild AG bedeutet «Achtung Gefahr» – in Zürich geht bis heute die Mär um, die Aargauer könnten nicht Auto fahren. Dieses sich hartnäckig haltende Vorurteil kontern die Betroffenen längst mit einer subtilen Kritik an der Rückständigkeit des Nachbarkantons. Sie würden sich in der Zürcher Peripherie bloss deshalb verirren, weil die

(2) Wille zum Erfolg

Im Gespräch mit Heim-, Wahl- und Ex-Aargauern zeigt sich: es herrscht Aufbruchstimmung, die politischen und gesellschaftlichen Reformkräfte haben die Oberhand. Neuerdings ist sogar Aargauer Mundartrock angesagt.

(3) Der Preis der Bildung

Frühe Einschulung, ein Hochbegabtengymnasium und ein neuer Campus: der Aargau investiert konsequent in Bildung. Die neue Bildungsoff ensive macht nicht nur in den Nachbarkantonen von sich reden.

(5) Reform-Realismus

Die Aargauer Politik ist der Trägheit schon immer abhold gewesen. Neuerdings zeichnet sie sich jedoch durch einen besonderen Reformeifer aus.

(6) Heinrich Zschokke: Wegbereiter der Freiheit

Ohne das Wirken Heinrich Zschokkes wäre der Aargau nicht der liberale Kanton, der er heute ist. Der Volkspädagoge reformierte das Bildungswesen, förderte die Aufklärung mit einer populären Zeitung und gründete die erste Ersparniskasse des Kantons, die heutige Neue Aargauer Bank.

(7) Die heimliche Nationalgalerie

In einem föderalistischen Gebilde wie der Schweiz gilt: Jedem seine Kunst. Das Aargauer Kunsthaus hat dem kantonalen Kunstverständnis getrotzt. Es verfügt über eine umfassende Sammlung von Schweizer Kunst vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

(9) Marke mit Dynamik

Wird ein Kanton als glaubwürdige Marke wahrgenommen, hat er im nationalen Wettbewerb um Neuzuzüger und gute Steuerzahler einen entscheidenden Vorteil. Der Aargau hat im Kantonsbranding aufgeholt.

(10) L’Argovie n’existe pas

Die neue Medienoff ensive vermag das Problem nicht zu lösen: der Aargau bleibt ein Konstrukt. Damit lässt sich freilich leben, denn die historisch zementierte Kleinstädterei kann auch eine Stärke sein. Vom Leben ohne kantonale Identität.

Zur Schicksalsanalyse Leopold Szondis

Szondi begründete mit seiner Schicksalsanalyse eine dritte tiefenpsychologische Schule neben Freud und Jung. Er wollte unbewusste familiäre Zwangsschicksale aufdecken, damit Menschen ihr Leben freier und humanisierter gestalten können.

Genügsamkeit und Weite

Am 20. Juni dieses Jahres wurde der Schweizer Schriftsteller Gerhard Meier 90 Jahre alt. Wir drucken im folgenden die Geburtstagsansprache von Werner Morlang, gehalten am 25. Juni 2007 im Schauspielhaus Zürich.

Hermann Burger (1942–1989)

Der 1942 in Burg geborene Schriftsteller Hermann Burger war vom Schreiben geradezu besessen. Er arbeitete, wie er sich einmal ausdrückte, an der «Verschriftlichung» seiner Existenz.

Schweizer Literatur in Kurzkritik II

In den «Schweizer Monatsheften» rezensieren 28 Kritiker deutschsprachige Neuerscheinungen Schweizer Autoren. Die zweite Folge der Serie «Schweizer Literatur in Kurzkritik» zeigt: Auf dem Büchermarkt gibt es viel zu entdecken. Langweiliges ist selten, Spannendes häufig. Fortsetzung folgt.

Philipp Albert Stapfer – Gestalter der Schweiz, Erfinder des Aargaus

Am 5. März 1798 brach, mit der Kapitulation der Republik Bern vor den französischen Invasionstruppen, das politische System der Alten Eidgenossenschaft endgültig zusammen. Der Brugger Bürger Philipp Albert Stapfer war zu diesem Zeitpunkt Professor für Th eologie an der Akademie in Bern. Nur wenige Wochen später sollte sich sein Gelehrtenalltag