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Die Zeitung ist die neue Zigarette

Tamedia wirbt mit ökologischen Argumenten für den Umstieg von Papier auf Online.

Bildquelle: Ausschnitt aus dem Inserat, z.B. FuW 20. Mai, Seite 16 (SMD, Print-Ausgaben)

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Früher war das Leben einfacher. So verkauften Tabakkonzerne Zigaretten und Ölmultis Sprit und Diesel. Heute wollen die meisten Konzerne nicht mehr mit Aschenbechern in Verbindung gebracht werden, sondern fokussieren sich auf rauchfreie und angeblich gesündere Produkte wie E-Zigaretten. Und die Multis positionieren sich als Champions der Förderung von sauberer erneuerbarer statt von schmutziger fossiler Energie.

Früher schämten sich auch Zeitungsverlage nicht, wenn sie papierene Zeitungen verkauften. Ein Inserat von Tamedia, das diversitätsbewusst für das digitale Business-Abo wirbt, zeigt, dass sich auch hier die Welt verändert hat. Online-Medien (hoffentlich stammt der Strom aus erneuerbaren Quellen) seien nachhaltig, weil sie den Papierkonsum senkten und die Logistik des Unternehmens entlasteten, lautet eines der Argumente. Immerhin: Für «echte Zeitungsfan», die etwas weniger ressourcenbewusst unterwegs sind, gibt es auch eine Unternehmenslösung mit dem «real stuff».

Dem Vernehmen nach sollen übrigens Zigaretten sowie Benzin und Diesel im Handel ebenfalls weiter erhältlich sein. (pk)

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