Herrlich! Endlich ist es Frühling. Wie schön, dass der Limmat-Verlag just die «Jugenderinnerungen» genannten Memoiren von Ricarda Huch (1864‒1947) neu aufgelegt hat. 1887 war die werdende Schriftstellerin in die Schweiz gekommen, um das Abitur zu machen; anschliessend studierte sie Geschichte und wurde später eine der herausragenden deutschsprachigen Autorinnen des frühen 20. Jahrhunderts. «Frühling in der Schweiz» ist ihre sanfte Liebeserklärung an Zürich und zugleich ein aufschlussreiches – und nicht ganz idyllisches – städtisches wie gesellschaftliches Panorama der 1880er- und 1890er-Jahre. Unbedingt an der Sonne zu lesen, zwischen Blumen sitzend und von Vogelgezwitscher begleitet. (vsv)
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Wetter, Essen, Automarke: Fast alles wird politisch. Ideologie ist für viele Teil der Identität. Das schadet allen.
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Die SVP macht den gleichen Fehler wie ihre Gegner
Die Partei attackiert den woken «Gender-Irrsinn». Dabei ignoriert sie, dass aus biologischen Tatsachen nicht automatisch Rechtsnormen folgen.