Idiotische Streitereien
Forscher beraten Politiker, ohne sie zu respektieren. Politiker verweisen auf die Wissenschaft, ohne sie zu würdigen. Das ist keine gute Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit.
Forscher beraten Politiker, ohne sie zu respektieren. Politiker verweisen auf die Wissenschaft, ohne sie zu würdigen. Das ist keine gute Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit.
Ob Pandemie oder Klimawandel: Politiker instrumentalisieren die Forschung, um ihre Interessen durchzusetzen. Damit untergraben sie die wissenschaftliche Freiheit.
Die globalen Aktivitäten des chinesischen Parteistaats stellen auch in Europa die akademische Freiheit in Frage. Es braucht eine überlegte liberaldemokratische Reaktion.
Ein Event über die rechtlichen und ethischen Implikationen von autonomen Waffensystemen.
Die US-Regierung versteht die Drohne als Wunderwaffe gegen den Terror. Doch ihre Attraktivität als vermeintlich risikoloses Instrument verleitet dazu, übermässig viele Einsätze zu fliegen. Das könnte kontraproduktiv sein.
Für die grossen Militärmächte sind Kampfdrohnen ein fester Bestandteil der eigenen Strategie. Doch auch Akteure wie die Türkei lassen von der Luft aus die Muskeln spielen.
Die Schweiz schöpft das Potenzial der Drohnentechnologie im Rahmen der Katastrophenhilfe oder der militärischen Aufklärung aus. Hiesige Firmen und Unternehmen sind führende Innovationstreiber.
Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis autonome Drohnen massenhaft auf den Kriegsschauplätzen dieser Welt eingesetzt werden. Das wirft ganz neue ethische und rechtliche Fragen auf.
Viele Mieter haben es sich in grossen Wohnungen bequem gemacht, auch wenn sie den Raum gar nicht mehr benötigen. Eine Wechselprämie könnte den städtischen Wohnungsmarkt beleben – ganz ohne neue Regulierungen.
Der Immobilienmarkt wird in der Pandemie gehörig durchgeschüttelt: Geschäfts-, Gastro- und Hotelimmobilien werden vom Staat gestützt, und die Preise für Wohneigentum und Logistikimmobilien explodieren.
Der Berliner Mietendeckel ist ein Fiasko: Das Angebot im Wohnungsmarkt sinkt, die Qualität geht zurück, die Vermieter investieren nicht mehr. Besser räumt man Hindernisse für den Wohnungsbau aus dem Weg.
Der multilaterale, offene Welthandel steht unter Druck. Die Vorteile des Freihandels überwiegen jedoch gerade auch in der Coronakrise.
In der Pandemie konnte die Weltwirtschaft ihre Stärken ausspielen, sagt der Zürcher Ökonom. Doch die Globalisierung schafft auch Nettoverlierer.
Freihandelsabkommen bringen für sich allein noch nichts. Die Wettbewerbsvorteile müssen von den Unternehmen auch genutzt werden.
Das hauchdünne Ja des Schweizer Stimmvolks zum Abkommen mit Indonesien deutet auf eine wachsende Skepsis gegenüber dem Freihandel hin. Bei der Aushandlung neuer Verträge müssen ökologische Bedenken berücksichtigt werden.
Immer mehr weibliche Heranwachsende wollen operativ ihr Geschlecht wechseln. Das führt zu lebenslanger Medikation und unabschätzbaren Risiken für die Psyche.