Idiotische Streitereien
Forscher beraten Politiker, ohne sie zu respektieren. Politiker verweisen auf die Wissenschaft, ohne sie zu würdigen. Das ist keine gute Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit.
In der Coronakrise verweisen Politiker gerne auf die Wissenschaft, um Entscheide zu rechtfertigen. Umgekehrt sehen sich Wissenschafter dem Vorwurf ausgesetzt, ihre Forschung an politischen Interessen auszurichten. Zwischen den beiden Bereichen verschwimmen die Grenzen zunehmend, nicht erst seit der Pandemie. Wann wird zu viel Nähe ungesund? Und wie bleibt die Wissenschaft frei?
Forscher beraten Politiker, ohne sie zu respektieren. Politiker verweisen auf die Wissenschaft, ohne sie zu würdigen. Das ist keine gute Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit.
Ob Pandemie oder Klimawandel: Politiker instrumentalisieren die Forschung, um ihre Interessen durchzusetzen. Damit untergraben sie die wissenschaftliche Freiheit.
Die globalen Aktivitäten des chinesischen Parteistaats stellen auch in Europa die akademische Freiheit in Frage. Es braucht eine überlegte liberaldemokratische Reaktion.