Fixierung auf Details versperrt den Blick aufs grosse Ganze
Die Soziologie ist redundant und konform geworden. Statt auf Champions-League-Niveau Erbsen zu zählen, sollte sie sich wieder an der Arbeit ihrer Klassiker orientieren.
In der Coronakrise hat sich der Staat in die privaten Angelegenheiten der Menschen eingemischt, und viele von ihnen trugen auch die absurdesten Vorgaben mit. So hat die Pandemie eine bedenkliche Tendenz zum Konformismus weiter verstärkt. Wie kann sich der einzelne ihr entziehen?
Die Soziologie ist redundant und konform geworden. Statt auf Champions-League-Niveau Erbsen zu zählen, sollte sie sich wieder an der Arbeit ihrer Klassiker orientieren.
Die Massnahmen während der Coronapandemie haben mich vom Rechtsstaat entfremdet. Jetzt befreie ich mich aus seinem Korsett.
Am Wandel des Verhältnisses zwischen Staat und Bürgern seit der Coronakrise zeigt sich, dass Konformismus ein besonderer Autoritarismus ist. Durch ihn macht das Individuum die Zwänge, mit denen es rechnet, zu seiner eigenen Sache. Damit einher geht ein grosser Gedächtnisverlust.
Viele Journalisten teilen ein linksgrünes Weltbild und zeigen immer weniger Verständnis für abweichende Meinungen. Das Diskussionsklima erinnert mich zunehmend an meine Jugend in der DDR.