Vereint in der Wut
Statt die Generationen gegeneinander auszuspielen, sollten wir gemeinsam handeln. Denn in unseren Problemen sind wir uns ähnlicher, als wir denken.
Stille Generation, Babyboomer, Millennials, Generation Z: Vertreter aus vier Altersgruppen beschreiben die Zeit, in der sie aufgewachsen sind, reflektieren über ihre Generation und ihr Verhältnis zu den anderen. Es zeigt sich, dass sie trotz dem vielbeschworenen Generationenkonflikt mehr verbindet, als man meinen würde.
Statt die Generationen gegeneinander auszuspielen, sollten wir gemeinsam handeln. Denn in unseren Problemen sind wir uns ähnlicher, als wir denken.
Ich gehöre zu den Letzten, die nicht mit Smartphone und Social Media aufgewachsen sind. Wir haben sie aber bald intensiv genutzt. Dadurch gewannen wir Freiheit, dafür haben wir Mühe, uns zu fokussieren.
Meine Altersgenossen und ich erlebten in den 1960er-Jahren eine einzigartige Zeit des Hochgefühls – und deren abruptes Ende. Sie prägt unsere Welt bis heute.
Ich wuchs in einer Gesellschaft auf, die Fleiss, Vertrauen und die Freude an der Debatte hochhielt. Wenn ich heute auf die Welt blicke, zweifle ich am Fortschritt.