Her mit der Ware!
Politiker ignorieren bei Welthandel bewährte ökonomische Erkenntnisse: Sie sehen ihn als Exportwettbewerb, obwohl David Ricardos Konzept der komparativen Kostenvorteile längst zeigt, dass alle vom Freihandel profitieren würden.
Das Gezänk, das derzeit zwischen diversen Nationalstaaten zum Thema Aussenhandel geführt wird, fusst auf völlig falschen Vorstellungen zum Wesen des grenzüberschreitenden Handels. Lesen Sie auf den folgenden Seiten, warum der Titel «Exportweltmeister» keinen Wert hat und warum die Schweiz im Zweifel gut daran tut, ihre Grenzen unilateral zu öffnen.
Politiker ignorieren bei Welthandel bewährte ökonomische Erkenntnisse: Sie sehen ihn als Exportwettbewerb, obwohl David Ricardos Konzept der komparativen Kostenvorteile längst zeigt, dass alle vom Freihandel profitieren würden.
Mit mehr als 30 Freihandelsabkommen sichert sich die Schweiz Zugang zu ausländischen Märkten in einem schwieriger werdenden Umfeld. Auch wenn das keinen völligen Freihandel bringt, ist die Bilanz bisher positiv.
Im Netz der Schweizer Freihandelsabkommen prangt ein grosses Loch: die USA. Die wirtschaftlichen Vorteile, die durch ein Abkommen realisiert werden könnten, wären auf beiden Seiten erheblich.