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Essay

Dunkler als tausend Schatten

Vor 60 Jahren warfen die USA Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ab, um Japans bedingungslose Kapitulation zu erzwingen. Doch welche wahren Gründe standen dahinter?

Die Zentrale

Tucholskys Auseinandersetzung mit Sinn und Unsinn zentralistischer Strukturen war nicht wissenschaftlicher Natur. Zu einem Klassiker ist sein Text dennoch (oder gerade deswegen) geworden.

Die unmögliche Zeugenaussage

Ruth Klüger bezeugt in «weiter leben» das Unmögliche: Sie berichtet authentisch von der Shoa, obwohl nur Tote echtes Zeugnis ablegen können. Dieser Widerspruch – dass Schreiben nach Auschwitz unmöglich und zugleich möglich ist – fasziniert den Autor, der Klügers Lebenserinnerungen analysiert.

Kunst erklären?

Kunstwerke rufen oft Verwirrung hervor. Wir freuen uns über Erklärungen, doch auch wenn wir meinen, dass Kunst für sich selbst spricht, diskutieren wir gerne darüber.

Ehre ist variabel, Würde fundamental

Im Versuch einer Unterscheidung der Begriffe Ehre und Würde bietet sich ein Blick auf Hegels Abgrenzung an. Die Ehre kann abgeschnitten werden, die Würde jedoch kann niemals etwas «Verletzliches» sein.

Globales Europa – «Zum ewigen Kant»

Kants Gedanken prägen bis heute Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik. Eine abschliessende Analyse untersucht seine politische Aktualität und praktische Umsetzbarkeit. Die europäische Einigung dient als Modell für eine globale Staatenföderation.

Kant und die freie Form

Das Wahre, das Gute und das Schöne je als autonome Bereiche zu begründen, ist Kants Verdienst. Dieser fünfte Beitrag zu Kants Wirkung auf das philosophische Denken unserer Zeit zeigt, dass seine Begründung der Autonomie der Kunst nichts von ihrer argumentativen Kraft eingebüsst hat.

Die Mathematisierung der Sozialwissenschaften

Der Autor kritisiert, wie komplexe Zusammenhänge und unmessbare Grössen manipulativ kombiniert werden, um vorgegebene Schlussfolgerungen zu stützen. Dadurch entsteht der trügerische Eindruck von Präzision und Plausibilität, der einer umfassenden kritischen Analyse nicht standhält.

Kants Ethik, verwerfen oder retten?

Kants Ethik bleibt heute lebendig und relevant. Angesichts von Gentechnik und Humantechnologie bietet seine Vernunftethik einen Ausweg: Sie setzt dem Verfügbarmachen des Menschen strikte Grenzen und widerspricht damit allem blossen Nutzendenken.

Kants «Kritik der reinen Vernunft»

Die Möglichkeit der Metaphysik im 21. Jahrhundert Der dritte Beitrag der Reihe zur aktuellen Bedeutung Kants beschäftigt sich mit seiner Erkenntnistheorie und rollt die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der «Kritik der reinen Vernunft» bis in die Gegenwart auf.