Dunkler als tausend Schatten
Vor 60 Jahren warfen die USA Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ab, um Japans bedingungslose Kapitulation zu erzwingen. Doch welche wahren Gründe standen dahinter?
Vor 60 Jahren warfen die USA Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ab, um Japans bedingungslose Kapitulation zu erzwingen. Doch welche wahren Gründe standen dahinter?
Mit der St. Galler Lyrikerin Dragica Rajcic stellen wir in der vierten Folge des Fokus «Chamisso-Preis» eine weitere, in der Schweiz lebende Preisträgerin der seit 1985 jährlich vergebenen Auszeichnung vor.
Zum 100. Geburtstag des Philosophen, Schriftstellers und Aktivisten Jean-Paul Sartre
Tucholskys Auseinandersetzung mit Sinn und Unsinn zentralistischer Strukturen war nicht wissenschaftlicher Natur. Zu einem Klassiker ist sein Text dennoch (oder gerade deswegen) geworden.
Ruth Klüger bezeugt in «weiter leben» das Unmögliche: Sie berichtet authentisch von der Shoa, obwohl nur Tote echtes Zeugnis ablegen können. Dieser Widerspruch – dass Schreiben nach Auschwitz unmöglich und zugleich möglich ist – fasziniert den Autor, der Klügers Lebenserinnerungen analysiert.
Als Cicero im Jahre 70 v.Chr. das skandalöse Amtsgebaren des römischen Statthalters in Sizilien an den Pranger stellt, gilt sein Augenmerk vorab der Art und Weise, wie Verres dort seine Kunstsammlung vergrössert hat.
Kunstwerke rufen oft Verwirrung hervor. Wir freuen uns über Erklärungen, doch auch wenn wir meinen, dass Kunst für sich selbst spricht, diskutieren wir gerne darüber.
Mein Roman «Der kurze Weg nach Hause» fängt damit an, dass eine Mutter der kleinen Tochter erklärt, was Ganoven sind. Ganoven seien Menschen, die ihren Platz auf der Welt noch nicht gefunden haben, meint sie. Das ist auch ein Kommentar zur Situation der zwei jungen Protagonisten, Luca und Ovidiu, die
Im Versuch einer Unterscheidung der Begriffe Ehre und Würde bietet sich ein Blick auf Hegels Abgrenzung an. Die Ehre kann abgeschnitten werden, die Würde jedoch kann niemals etwas «Verletzliches» sein.
Kants Gedanken prägen bis heute Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik. Eine abschliessende Analyse untersucht seine politische Aktualität und praktische Umsetzbarkeit. Die europäische Einigung dient als Modell für eine globale Staatenföderation.
Im März 1943 verfasst der «Inspekteur für Statistik» Richard Korherr im Auftrag des SS Reichsführer Himmler einen geheimen Bericht. Hier offenbart sich der Zahlenwahn des Dritten Reichs.
Das Wahre, das Gute und das Schöne je als autonome Bereiche zu begründen, ist Kants Verdienst. Dieser fünfte Beitrag zu Kants Wirkung auf das philosophische Denken unserer Zeit zeigt, dass seine Begründung der Autonomie der Kunst nichts von ihrer argumentativen Kraft eingebüsst hat.
Der Autor kritisiert, wie komplexe Zusammenhänge und unmessbare Grössen manipulativ kombiniert werden, um vorgegebene Schlussfolgerungen zu stützen. Dadurch entsteht der trügerische Eindruck von Präzision und Plausibilität, der einer umfassenden kritischen Analyse nicht standhält.
Kants Ethik bleibt heute lebendig und relevant. Angesichts von Gentechnik und Humantechnologie bietet seine Vernunftethik einen Ausweg: Sie setzt dem Verfügbarmachen des Menschen strikte Grenzen und widerspricht damit allem blossen Nutzendenken.
Die Möglichkeit der Metaphysik im 21. Jahrhundert Der dritte Beitrag der Reihe zur aktuellen Bedeutung Kants beschäftigt sich mit seiner Erkenntnistheorie und rollt die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der «Kritik der reinen Vernunft» bis in die Gegenwart auf.