Dossier: «Journalisten und Politik»
«Die No-Billag-Initiative zeigt, dass die Beziehung von Journalisten zur Politik viel Diskussionsstoff liefert. Es ist Zeit, diese Debatte zu führen.» — Marina Masoni
Die Medienvielfalt abseits der SRG
Die grosse Mehrheit der Politiker will die SRG schützen. Die Zukunft privater Medienunternehmen hingegen kümmert sie kaum. Damit gefährden sie publizistische und unternehmerische Vielfalt.
Elitäre Netzwerke
Eine Doktorarbeit über die Nähe von Medienschaffenden zu den Mächtigen löste unter führenden Journalisten heftige Abwehr aus. Das sagt viel über deren Selbstbild.
Zur Psychopathologie des Journalismus
Typen, Werte und Zukunftsperspektiven. Wie Medienmacher ticken.
In der Trump-Falle
Wie die Schweizer Medien sich im US-Wahlkampf die Agenda diktieren liessen.
Spiel mit dem Feuer
Unter dem Damoklesschwert der Initiative «No Billag» ist keine ernsthafte Debatte über den Service public möglich. Vier Szenarien zu den Folgen der Abstimmung.
Keine Panik!
Man traut dem Bürger nicht mehr zu, ohne öffentliches Radio und Fernsehen vernünftige Entscheide treffen zu können. Eine Widerrede.
Einigkeit statt Quotenjagd
Das Programm ist die Legitimation der SRG. Mit Privaten wollen wir zusammenarbeiten.
Wie viel SRG braucht die Schweiz?
Die Zahlungsbereitschaft der Bürger entspricht in etwa dem SRG-Umfang von 1995.
Der Leuchtturm
Die No-Billag-Initiative ist kein glaubwürdiger Gegenentwurf zur SRG in ihrer aktuellen Form.