Nach dem Fall der Berliner Mauer war Anfang der 1990er Jahre vieles aus den Fugen. Die 2018 erschienene Doku Operation Odessa von Filmemacher Tiller Russell erzählt davon, wie ein Playboy aus Miami, ein russischer Gangster und ein kubanischer Spion gemeinsam ein Atom-U-Boot in Moskau einkaufen und dann erfolgreich an ein kolumbianisches Drogenkartell verkaufen. Es ist die Geschichte von drei Männern, die rücksichtslos ihre Freiheit ausleben und Business betreiben, bis ihnen dann doch irgendwann das Cali-Kartell und die Drogenvollzugsbehörde DEA Grenzen setzen. Aus einer Zeit, als es noch keine Smartphones gab und man die verrücktesten Dinge einfach durchziehen konnte. Wieso etwa konnte dieses U-Boot überhaupt gekauft werden? Weil nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Besitz einfach an jene fiel, die zuletzt die Verantwortung dafür hatten. Zu sehen auf Netflix. (rg)
Mal ein Atom-U-Boot shoppen gehen
Wie ein Playboy, ein Gangster und ein Spion ein russisches Atom-U-Boot kauften und an ein Drogenkartell verkauften.
Unterstützen Sie uns!
Aktuelles
Dem Staat den Speck abschneiden
Die Schweizer Schuldenbremse, die dieses Jahr 25 Jahre alt wird, ist ein Erfolgsmodell. Doch dieses hat Löcher bekommen. Es braucht eine radikale Generalüberholung, die der Bürokratie das Wasser abgräbt.
Der Irrglaube von DEI
Toleranz lässt sich nicht verordnen. Wenn Regierungen Vielfalt und Inklusion per Dekret erzwingen, erzeugen sie genau jene Gegenreaktion, die sie eigentlich verhindern wollten. Die bessere Antwort ist Überzeugungsarbeit.
Es gibt keine gemeinsame Mitte mehr
Giuseppe Gracia und Alexander Thies diskutieren über die Polarisierung der Politik, die Radikalisierung durch Social Media und das Ende der gesellschaftlichen Mitte.
Die Heuchelei der Wirtschaftsverbände: Sonntags Deregulierung fordern, montags für neue Regulierung lobbyieren
Firmenvertreter wollen weniger Regulierung. Und fordern zugleich neue Regulierungen, die ihre eigene Branche schützen.