Manchmal muss die Freiheit um ihrer selbst willen eingeschränkt werden
Der Staat ist nicht nur Garant von Freiheit, sondern schützt auch vor ihrem Missbrauch. Wie viel Zwang dazu legitim ist, beschäftigt die Philosophie seit Jahrhunderten.
Der Staat ist nicht nur Garant von Freiheit, sondern schützt auch vor ihrem Missbrauch. Wie viel Zwang dazu legitim ist, beschäftigt die Philosophie seit Jahrhunderten.
Kaum zwei Staaten sind so miteinander verflochten wie die Schweiz und Liechtenstein. Ihr Erfolg beruht auf souveränen Entscheidungen, offenen Märkten und fiskalischer Disziplin. Gerade diese Ordnung gerät unter wachsenden regulatorischen Druck.
Arzneimittel werden seit Jahren günstiger. Dass die Ausgaben dennoch steigen, liegt vor allem an der wachsenden Zahl von Behandlungen und an neuen Therapien.
Subventionen wachsen selten nach Masterplan, sie lagern sich über Jahrzehnte ab. Der Bund muss besser kontrollieren, wohin die vielen Geldströme fliessen.
Wenn es um Pharma geht, tönt der Hass überall gleich, von links bis rechts. Von Stolz über die bedeutendste Exportbranche des Landes ist jedenfalls wenig zu spüren. Warum eigentlich?
Die Verwaltung zu verschlanken, ist ein ehrenwertes Ziel. Man muss aber bei den Wurzeln ansetzen: beim wachsenden Aufgabenkatalog.
Rechtssicherheit ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Liechtenstein. Dafür muss sich das Land den internationalen Entwicklungen anpassen – wie es das beim automatischen Informationsaustausch tat.
Die Pharmaindustrie ist immer wieder Zielscheibe von Kritik. Wir unterziehen die sechs populärsten Vorwürfe einem Realitätscheck.
Das Bild des schlanken Schweizer Staats sei ein Mythos, sagt der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann. Sorgen macht ihm vor allem die Kombination von hoher Staatsquote und hoher Regulierungsdichte.
Das Fürstentum sei auf das Ausland angewiesen, um erfolgreich zu sein, sagt Alois von und zu Liechtenstein. Der Erbprinz sieht die Monarchie als Garantin der Kontinuität – künftig auch durch ein weibliches Staatsoberhaupt.
Noch nie war es so billig, Spuren im Archiv der Menschheit zu hinterlassen. Doch wer wirklich gesehen wird, entscheiden undurchsichtige Algorithmen. Die Demokratisierung der Aufzeichnung mündet in eine neue Aristokratie der Aufmerksamkeit.
Jahrhundertelang integrierte die Hanse Märkte, schuf Recht und führte sogar Krieg – ohne zentralen Staat. Doch ihre Lösungen wurden immer mehr zu Privilegien, die zu Verkrustung führten.
Das Wachstum des Staats ist ein Wohlstandsphänomen, sagt der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann. Die derzeitige Schuldenwirtschaft vieler Länder ist aber nicht nachhaltig.
Je weniger die Bürger mitreden können, desto mehr Regulierung gibt es, sagt der Ökonom Mark Schelker. Regulierungsbremsen helfen dagegen wenig – es braucht ein anderes Gleichgewicht.
Wer im Land geboren wird, ist Staatsbürger: Das Prinzip des ius soli gehört zu den Grundpfeilern einer freien Gesellschaft. Nun rüttelt Trump daran – und erhält Unterstützung vom Obersten Gerichtshof.
Redefine a person’s sex and you redefine their sexual orientation along with it. When a state exempts transition from a ban on conversion practices, it protects one form of the very practice it claims to be fighting.