Schweizer Monat
zurWebseite
Fukushima, Klimawandel, Waldsterben, Vogelgrippe: wir sind katastrophenvernarrt. Bleiben die angekündigten Katastrophen aus, sind wir enttäuscht statt erfreut. Und warten schon auf das nächste Unheil. Warum eigentlich?
Von Matthias Heitmann
Eigentlich hätte die Welt am 21. Mai um 18 Uhr untergehen sollen. Doch der kalifornische Prediger Harold Camping hatte sich, wie er kurz darauf einräumte, vertan; die Apokalypse wurde nun auf den 21. Oktober terminiert.
Solche religiösen Untergangsprophezeiungen ringen den meisten Menschen bloss ein müdes Lächeln ab. Dennoch steht apokalyptisches Denken heute hoch im Kurs: es beeinflusst das Handeln der Menschen, sowohl im privaten Leben als auch in Politik und...
» Mehr
Eine Verteidigung der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Medien
Von Kurt Imhof
Die Trennung des menschlichen Daseins in eine Sphäre der Privatheit und eine Sphäre des Öffentlichen – und mitnichten das Rad – ist die grossartigste und wirkmächtigste Erfindung der Menschheit. In ihr gründen die Idee der Vernunft, die Demokratie, der Rechtsstaat, die Legitimität des Geheimnisses und die Intimität.
Die über 2400 Jahre zurückreichende Trennung des Privaten und des Öffentlichen, die wie nichts anderes unser...
» Mehr
Freie Wechselkurse sind besser als ihr Ruf – Replik auf die Kritik von SM-Autoren an den Zentralbanken*
Von Thomas Steinemann
Die Meinungen scheinen gemacht. Der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke druckt weiter zu viel Geld und hat noch immer nicht verstanden, dass dies ausser einer Hyperinflation nichts bringt. Manche Kommentatoren behaupten gar, die amerikanische Geldpolitik ziele darauf ab, eine Hyperinflation herbeizuführen, denn nur so könne der Schuldenberg – notabene das Werk von Bernankes Kollege und Finanzminister Timothy Geithner – abgetragen werden. Und die meisten anderen... » Mehr
Die Grünliberalen geben sich smart, urban, pragmatisch.* Sie sind unverbraucht. Sie haben die Aura des Neuen und Erfolgreichen. Wie aber ticken sie wirklich? Eine Innensicht.
Von Benno Luthiger
Die Grünliberale Partei Schweiz (GLP) ist eine Protestpartei. Wer ihren Erfolg verstehen will, muss einen Blick auf die Veränderungen in der Schweizer Politlandschaft der letzten Jahre werfen. Der «Schweizer Monat» kümmert sich für gewöhnlich nicht um Parteienpolitik. Doch zum Verständnis der Phänomens GLP sei mir ein solcher Abstecher zugestanden.
Der Aufstieg der Schweizerischen Volkspartei (SVP) um die Jahrtausendwende hat die Schweizer...
» Mehr
Wo bleiben die Innovationen, Herr Bäumle?
Von Konrad Hummler
Mit vielem, was Martin Bäumle im grossen SM-Interview gesagt hat, kann man einig gehen. Allein, in bezug auf die Energie- und Atomdebatte greift seine Argumentation doch etwas zu kurz.* Was mir gefehlt hat, sind zwei entscheidende Stichworte: Versorgungssicherheit und Innovation.
Noch vor sechs Monaten hiess es – soeben war das Leck der Tiefseebohrinsel «Deepwater Horizon» gestopft worden –, nun müsse der Ausbau der Atomkraft wieder an die Hand genommen werden.... » Mehr
Von Redaktion
Der Kapitalismus ist entgegen einer populären Ansicht kein «stahlhartes Gehäuse» (Max Weber). Sein Wesen ist vielmehr die ständige Bewegung, und die neueste Bewegung hat viele Namen und Facetten: unternehmerische Philanthropie, soziales Unternehmertum, impact investing, shared value creation. All diesen Ansätzen, die vor allem – aber nicht nur – in der angelsächsischen Welt neu entstehen, ist eine Grundüberzeugung gemeinsam: der Kapitalismus...
» Mehr
Kapitalisten entdecken, dass man Geld damit machen kann, Gutes zu tun. Sie handeln nicht aus Altruismus, sondern aus purem Eigeninteresse. Das goldene Zeitalter des Philanthrokapitalismus hat eben erst begonnen.
Von Matthew Bishop, Michael Green
Die Bemerkung, der Kapitalismus sei die Lösung und nicht das Problem, sorgt seit der Finanzkrise bestenfalls für hochgezogene Augenbrauen, wenn nicht gar für ausgiebige Lacher. Nichtsdestotrotz hat sich ein neues Denkmuster für Wirtschaft und Wohlstand etabliert: die Rede ist vom sogenannten «Philanthrokapitalismus». Die unter diesem Begriff zusammengefassten Strategien zum Umgang mit den hartnäckigsten Problemen dieser Welt beginnen die Entwicklung des... » Mehr
Den Konsumenten geht es längst nicht mehr nur um Preise, sondern auch um Werte. Die Unternehmen interessieren sich nicht mehr nur für Rendite, sondern auch für Ethik. Erfindet sich der Kapitalismus gerade neu, und niemand merkt es?
Von Norbert Bolz
Man muss kein Politologe sein, um zu bemerken, dass die Nationalstaaten nicht mehr das Heft des Handelns in der Hand haben. Aber auch die alte Idee eines Weltstaates ist in einer globalisierten Welt völlig unangemessen. Globalisierung heisst zunächst einmal politisch: Überforderung der Nationalstaaten. Die Verantwortung für den Stand der Weltdinge geht nun aber nicht in die Hände einer Weltregierung über, sondern in die der Corporate Citizens: der grossen...
» Mehr
Michael E. Porter ist einer der einflussreichsten Managementtheoretiker der Gegenwart. Er hat erforscht, wie Unternehmen neue Wettbewerbsstrategien entwickeln. Seine Beobachtungen prägen heute die Praxis. Jetzt plädiert er für eine Neuerfindung des Kapitalismus. Eine Umkehr? Nicht unbedingt.
Von Florian Rittmeyer, Michael E. Porter
Professor Porter……wir haben Zeit bis fünf vor elf. Keine Minute länger. Es tut mir leid, aber ich habe danach ein wichtiges Treffen mit einem grossen Pharmaunternehmen. 
Grosse Firmen, grosse Ideen: ich will mit Ihnen über die Neuerfindung des Kapitalismus reden.Bestens. Damit beschäftige ich mich in meiner Forschung seit Jahrzehnten. Schiessen Sie los. 
Anfang Jahr haben Sie mit Mark R. Kramer einen vielbeachteten Aufsatz über einen neuen...
» Mehr
Profit und soziale Rendite sind kein Widerspruch. Der neue soziale Unternehmer setzt auf Markt statt auf Staat, auf Eigeninitiative statt auf fremde Hilfe. Sein soziales Ziel verliert er dabei jedoch nie aus den Augen. Plädoyer für ein Umdenken.
Von Muhammad Yunus
Viele soziale Probleme dieser Welt sind nach wie vor ungelöst, weil wir den Kapitalismus zu engstirnig verstehen. In Übereinstimmung mit diesem engstirnigen Verständnis bilden wir eindimensionale Menschen heran, die wir in der Rolle des Unternehmers sehen. Dabei isolieren wir diese Menschen von den religiösen, emotionalen und politischen Lebensdimensionen. Die isolierten eindimensionalen Menschen haben sich in ihrem unternehmerischen Leben nur einem Ziel zu widmen – der...
» Mehr
Soziales Unternehmertum ist en vogue. Aber nur die wenigsten sozialen Unternehmen funktionieren. Dies wird sich erst ändern, wenn die Almosenmentalität einem profitgeschulten Denken weicht.
Von Willie Cheng
Non-Profit-Organisationen sind wie andere Unternehmen auf der Suche nach dem heiligen Gral der finanziellen Nachhaltigkeit. Auf ihrem Weg dahin kommen sie ungeachtet ihres Namens nicht darum herum, Profit zu machen. Um ihr Ziel zu erreichen, gründen sie Unternehmen, die sie «sozial» nennen – selbsttragende Unternehmen mit sozialen Zielen.
Solche Unternehmen sind keine westliche Erfindung. Ich nenne zwei erfolgreiche Beispiele von Non-Profit-Organisationen aus Asien, um... » Mehr
Sie wurde als Muslima erzogen. Mit 22 Jahren flüchtete sie in die Niederlande und begann sich zu emanzipieren. Heute ist sie eine der schärfsten Kritikerinnen der islamischen Kultur. Und eine konsequente Verfechterin der Redefreiheit. Ein offenes Gespräch über Islam, Immigration und Integration.
Von René Scheu, Ayaan Hirsi Ali
Frau Hirsi Ali, vor der Tür stehen zwei Polizisten in Zivil und bewachen das Zimmer, in dem wir das Gespräch führen. Sie machen einen entspannten Eindruck, aber die Tatsache bleibt: Ihre Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt. Ist dies ein hoher, vielleicht ein zu hoher Preis für Ihren Kampf für Freiheit?Nein, es ist die Sache wert. Die Einschränkung meiner persönlichen Freiheit ist relativ. Mit wem messe ich mich? Ich kann meine Lage mit der Situation der...
» Mehr
Sie galt im Appenzellerland als bunter Vogel. Arbeitete zuerst im Kindergarten, dann als Schulleiterin. Bunt ist Gabriela Manser geblieben – und hat die Mineralquelle Gontenbad neu erfunden. Ein Gespräch über Führungsprinzipien bei 6jährigen, Frauenquoten und Altersradikalität.
Von Florian Rittmeyer, Gabriela Manser
Frau Manser, ich sage es plakativ: Sie haben als Quereinsteigerin aus der verstaubten Mineralquelle Gontenbad ein modernes Lifestylegetränkeunternehmen gemacht. Sie sind erfolgreich, bekommen Auszeichnungen und gelten als Vorzeigeunternehmerin. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass es keine Frauenquote braucht.Danke für die Blumen. Ich hatte die Chance, einen Familienbetrieb zu übernehmen. Dabei musste ich mich nicht gegen Hunderte von Bewerbern durchsetzen, war also...
» Mehr
Die Europäische Union, schrieb Frank Schäffler in der letzten Ausgabe dieser Zeitschrift, verwandelt sich in eine Planwirtschaft.* Und schafft sich damit selbst ab. Das ist eine steile These – und ein Denkanstoss. Gespräch über europäische Illusionen, deutsche Sorgen und helvetische Prinzipien.
Von René Scheu, Frank Schäffler
Herr Schäffler, die Europäische Union durchlebt ihre bisher schwerste Krise. Sehen Sie das Projekt EU in Gefahr?Die EU wird durch die improvisierten Notmassnahmen der letzten Monate ihres Sinns beraubt und dadurch zerstört. Wettbewerb, freie Märkte, Freizügigkeit – das war die Idee der EU, die in den römischen Verträgen zum Ausdruck kam. Heute wird die Schuldenkrise dazu benutzt, die nächste Stufe der wirtschafts- und sozialpolitischen...
» Mehr
Ihre Heimatmaschine brachte an der Expo.02 die Schweizer zum Staunen. Ihr fallender Garten verzauberte 2003 an der Biennale Venedig das internationale Publikum. In ihrem Landparadies in Langenbruck sprechen Steiner/Lenzlinger nach einem ausgiebigen Zmittag über den Zusammenhang von Permakultur
und Eselsalami. Und über Kunst im Weltall.
Von Gerda und Jörg Steiner/Lenzlinger, Johannes M. Hedinger
Nachdem wir nun so herrlich gespeist haben – Gemüse aus eurem Garten, Birkenwasser vom Baum –, Gerda und Jörg, was macht die Kunst?Gerda: Hier siehst du gerade die letzten Tests einer Suppen-Installation für ein Schloss in der Nähe von Paris und dort hinten hängen die letzten Teile der Wildschweine-Installation für den Skulpturenpark Schönthal.Jörg: Momentan läuft auch unsere Einzelausstellung «Hochwasser» im Arp-Museum in...
» Mehr
54. Biennale – ein Besuch in Venedig
Von Thomas Burla
... » Mehr
Yvette Z‘Graggen: Deutschlands Himmel. Aus dem Französischen von Regula Renschler. Basel: Lenos, 2011.
Von Virgilio Masciadri
Dass eine lateinische Geburt die Menschen nicht vor den schrecklichen politischen Verirrungen bewahrte, die im 20. Jahrhundert von Deutschland ihren Ausgang nahmen, ist ein Thema, das die Schriftsteller der Romandie seit einigen Jahren entdeckt haben. Die Genfer Autorin Yvette Z’Graggen hat sich ihm bereits 1995 mit dem Roman «Matthias Berg» genähert und diesem kurz darauf gewissermassen ein Hintergrundbuch folgen lassen, «Ciel d’Allemagne», in dem sie... » Mehr
Michel Houellebecq: Karte und Gebiet. Köln: Dumont, 2011.
Von Daniel Brühlmeier
Die Dialektik von (Ab-)Bild und (abgebildeter) Wirklichkeit, die Frage nach der Repräsentation und der Wahrheit in der Kunst – das ist es, was das Nachdenken über Kunst seit den alten Griechen beschäftigt. Soll die Kunst das Allgemeingültige abbilden, oder das Besondere, Anekdotische? Wie finden in der Kunst Revolutionen statt, werden neue Regeln geschaffen? Und schliesslich: Ist Kunst nicht, wie alles Irdische, vergänglich?
Houellebecqs «Karte und... » Mehr
Günter Ederer: Träum weiter, Deutschland! Politisch korrekt gegen die Wand. Frankfurt a.M.: Eichborn, 2011.
Von Detlef Döring
Die Gesellschaft überaltert. Der Sozialstaat leidet an einer Kostenexplosion. Die Staatsfinanzen treiben dem grossen Knall zu – vor allem, seit man sich verpflichtet hat, für die Pleitestaaten der Europäischen Union geradezustehen. Kann man da als Deutscher noch optimistisch sein in bezug auf sein Land?
Günter Ederer, einer der profiliertesten Wirtschaftspublizisten und Fernsehjournalisten des Landes, würde wohl gerne Optimismus predigen, aber dazu hat er wenig... » Mehr
mit Lea Lu
Von Michael Wiederstein

Kurz nach Mitternacht im Zürcher «Mehrspur»-Musikclub. Vor den Stuhlreihen stehen ein Bassist, zwei Gitarristen, der Drummer und ein Lockenkopf mit Saxophon, der auch hin und wieder Keyboard spielt. Sie improvisieren Stings «Roxanne». Ohne Stimme. Lea, die neben mir sitzt, spielt mit ihrem Pferdeschwanz. Hin und wieder schaut sie, ob ihre Gitarre noch in der dunklen Ecke an der Wand lehnt. Dann winkt sie einem jungen Deutschen, der mir eben stolz berichtete, dass...
» Mehr
Von René Scheu
Ayaan Hirsi Ali ist eine mutige Frau, die sagt, was sie denkt. Dabei kontrastiert ihre sanfte Erscheinung eigenartig mit der harten Konsequenz ihrer Kritik am Islam. 1992 flüchtete sie aus Somalia in die Niederlande, wo sie später für die «Volkspartei für Freiheit und Demokratie» im Parlament sass. 2004 realisierte sie zusammen mit Theo van Gogh den Kurzfilm «Submission» über die Unterdrückung der Frauen im Islam. Der Regisseur wurde im... » Mehr
Von René Scheu
Ich wollte eigentlich über die Alt-, Neu-, Krypto- und Postmarxisten schreiben, die ihre geheimen theoretischen Leidenschaften in den Feuilletons neuerdings wieder offen ausleben. Der Zufall – die kreuzweise Lektüre zweier Bücher – hat mir jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das erste Buch stammt vom britischen Historiker Tony Judt, der letzten Sommer verstarb: «Dem Land geht es schlecht. Ein Traktat über unsere Unzufriedenheit» (2010).... » Mehr
Von Norbert Bolz
Alles fliesst und ist doch stabil. Es gibt Kohärenz im Wandel, und zwar ohne zentrale Lenkung. Der spanische Soziologe Manuel Castells hat diesen Raum der flows in seinem Hauptwerk «Das Informationszeitalter» ausführlich beschrieben. Der Raum wird von den internationalen Geld- und Informationsströmen mit ihren Verkehrsknoten und Grossflughäfen gebildet. Hier leben die Erfolgreichen, die kosmopolitischen Netzwerker. Jeder kennt die charakteristische Architektur:... » Mehr
Von Karen Horn
Ausgerechnet die mutmasslichen Übergriffe des früheren IWF-Direktors Dominique Strauss-Kahn spielen jetzt den Verfechtern einer Frauenquote in die Hände. Dieser Fall ist noch nicht einmal der einzige, aus dem Kommentatoren folgern, der Mangel von Frauen in Führungspositionen gefährde die guten Sitten. Vor Jahren fiel Volkswagen mit «Lustreisen» des Betriebsratsvorsitzenden auf; nun hat die Hamburg-Mannheimer Versicherung ihren Vertriebsleuten... » Mehr
Von Wolfgang Sofsky
Sie postiert ihre kleine Tochter vor dem Tor, zückt die Kamera und prüft im Display den Ausschnitt. Der Photograph in ihrem Rücken nutzt die Gelegenheit und drückt ab. Sein Objektiv blickt auch durch das andere Objektiv. Das Photo zeigt das Mädchen vor der Tür und im Kameraauge seiner Mutter. Es ist ein Bild vom Bild, aber zugleich ist es ein Bild vom Akt der Abbildung. Als Bild zweiter Ordnung bietet es die Darstellung einer Darstellung. Es sagt, was gerade der... » Mehr
Von Christian P. Hoffmann
Man mag die Transparenz der Medien- und Informations-gesellschaft begrüssen oder ihre Emotionalisierung ver-dammen. Fest steht: die Politik ist heute geprägt von grossen Schlagzeilen und kurzen Aufmerksamkeitsspannen. Und das Medienschlaglicht springt atemlos von einem Aufreger zum nächsten.
Während sich aber die Medien unter grossem Getöse mit vermeintlichen Schicksalsfragen wie dem Atomausstieg oder dem EU-Beitritt befassen, drohen immer wieder jene kleinen... » Mehr
Von Xenia Tchoumitcheva
Vergessen Sie die griechische Schuldenkrise und auch die Sorgen der EU! Soeben komme ich zurück von einem Ausflug nach Chalkidiki, dem Geburtsort Aristoteles’. Ich konnte nicht anders, als mich an der Warmherzigkeit und der positiven Lebensweise der Griechen zu erfreuen. Und das, obwohl die meisten von ihnen gerade eine schwere Zeit durchmachen. Der Zauber der Antike ist an jeder Ecke spürbar – und er wirkt inspirierend. Wenn wir also schon das Haushalten nicht von den...
» Mehr
Über den Beitrag zweier Gerichtsreporterinnen zum Zerfall journalistischer Sitten
Von René Zeyer
Der Boulevardjournalismus hat seines Amtes gewaltet. Daran ist nichts auszusetzen, denn dieser Versuchung konnte er nicht widerstehen: ein Wettermoderator von medialer Prominenz mit dem leicht verlotterten Charme eines potentiellen Schwiegersohns wird der schweren Vergewaltigung bezichtigt. Dazu die Enthüllung, dass es ihm in seinem Privatleben weniger um Tief-, dafür mehr um Triebdruckgebiete ging, dann ein ganzer Harem von Geliebten, die ihre fünf Minuten Berühmtheit...
» Mehr
© 2011 Copyright by Schweizer Monat.  |  Design by JANUAR Designbureau  |  Programming by ibrows.ch